Wetter Winter 2020/2021: Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Winter 2020/2021 Wetterprognose vom 11.02.2021 - Grenzwetterlage, Kaltlufttropfen oder Milderung?

| M. Hoffmann
Wie lange sich der Winter hält, hängt von einer Hochdruckposition ab

Strahlender Sonnenschein und eine verbreitet dicke Schneedecke, dazu noch frostige Temperaturwerte. Der Winter zeigt sich über Deutschland von seiner schönsten Seite. Wie lange das aber noch der Fall sein wird, hängt nach wie vor von der Position eines Hochdrucksystems ab.

Viel Sonnenschein ist bis zum Sonntag zu erwarten. Anfangs gibt es über dem Osten noch Wolken- und später Nebel- und Hochnebelfelder, aus denen auch noch etwas Schneefall niedergehen kann, verbreitet aber bleibt es bei einem trockenen und kalten Winterwetter.

Eisige Nächte, Milderung am Tage

Mit -21,4 Grad wurde heute Nacht über Bad Königshofen (Bayern) der niedrigste Wert erreicht und in den kommenden Nächten kann es bis zum Sonntag ähnlich kalt werden. Vor allem über den Regionen mit einer dicken Schneedecke (Aktuelle Schneehöhen). Tagsüber sorgt der Sonnenschein und die Verlagerung eines Hochdrucksystems über Deutschland für eine Abschwächung des Frostes. Bis zum Montag können die Tageswerte auf -3 bis +0 Grad und über dem Westen örtlich auf bis +3 Grad ansteigen. Mit einem negativen Taupunktwert ist vorerst nicht mit Tauwetter zu rechnen. Mehr dazu: Wetter Februar 2021.

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Regenradar

Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2022 +13,4 +0,1 -0,4 98,9 l/m² - zu nass
Oktober 2022 +12,53 +3,53 +3,13 49,5 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,7 +2,3 +1,3 546,5 l/m² - zu trocken

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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