Wetter Winter 2020/2021 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Winter 2020/2021 Wetterprognose vom 15.02.2021 - Vom Hochwinter in den Frühsommer?

Der Abschied vom Hochwinter
Der Abschied vom Hochwinter

Eine ungewöhnlich warme Temperaturphase steht bevor, die unter bestimmten Bedingungen ebenso ungewöhnlich beendet werden kann. Die Voraussetzungen aber hierfür liegen in der Positionierung eines Hochdrucksystems über Deutschland, was zu dieser außergewöhnlichen Wetterlage führen wird.

Spektakulär ist die Temperaturentwicklung in dieser Woche. Heute Nacht wurden über Dachwig (Thüringen, 170 Meter) noch -23,3 Grad gemessen, doch zum Wochenende kennt die Temperaturentwicklung nur eine Richtung und die heißt Frühling!

Vom Hochwinter in den Frühling

Normalerweise geht dieser Prozess langsam und allmählich vonstatten, doch bereits zum Wochenende können über dem Westen bis +15 Grad erreicht werden, was nicht nur frühlingshaft mild ist, sondern einem Temperatursprung von bis 38 Grad entspricht. Lässt man einmal die in den kommenden 48 Stunden zu erwartende Glatteisbildung außen vor, so geht - bedingt durch die Hochdruckdominanz - dieser Wetterwechsel ohne extreme Wetterereignisse über die Bühne. Mehr dazu: Wetter Februar 2021.

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Wetter Winter 2020/2021 Wetterprognose vom 14.02.2021 - Temperaturkapriolen: Frühling, Frühsommer, Spätwinter?

Genie0en Sie den heutigen Wintertag - es ist für eine längere Zeit der letzte
Genie0en Sie den heutigen Wintertag - es ist für eine längere Zeit der letzte

Das Winterwetter endet mit Beginn der neuen Woche und es setzt sich eine nachhaltige Milderung durch, die bereits zum kommenden Wochenende für frühlingshaft milde Temperaturwerte sorgen können. Doch ganz wehrlos ist der Winter auch nicht, wie der Ausblick bis in den März zeigt.

Langsam, dafür stetig, setzt sich bis zur Wochenmitte die Milderung über ganz Deutschland durch und auch der Nachtfrost schwächt sich ab. Zur Wochenmitte könnte nach langer Zeit eine verbreitet frostfreie Nacht bevorstehen und am Tage pendeln sich die Temperaturen auf +4 bis +8 Grad ein, wobei diese Werte über dem Osten erst in der zweiten Wochenhälfte zu erwarten sind, während es über dem Westen schon bis +12 Grad mild werden kann.

Tauwetter mit turbulenter Übergangsphase

Der Boden ist tief gefroren und der Niederschlag wird zum Montag anfangs noch als Schnee niedergehen, doch rasch in Schneeregen und später in Regen übergehen können. Ab dem Moment der Übergangsphase von Fest zu Flüssig ist mit einer erheblichen Glättebildung zu rechnen. Besonders hoch ist die Gefahr nördlich von Baden-Württemberg und Bayern, südlich davon fehlt es meist an Niederschlag. Ab der Wochenmitte setzt sich das Tauwetter bis in die höheren Lagen durch. Mehr dazu: Wetter Februar 2021.

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Wetter Winter 2020/2021 Wetterprognose vom 13.02.2021 - Ungewöhnliche Temperaturentwicklung

Der Winter auf dem Rückzug
Der Winter auf dem Rückzug

Ein Wetterumschwung sorgt im Verlauf der kommenden Woche für eine durchgreifende Milderung, was in der Übergangsphase das Potential unwetterartiger Wetterereignisse in Form von Schnee und Eis weiter ansteigen lassen kann. Ungewöhnlich ist darüber hinaus die Temperaturentwicklung mit nachhaltigen Folgen für den Winter.

Bereits in der Kurzfrostprognose erkennt man im Verlauf der kommenden Woche die durchgreifende und spürbare Milderung. Zum Ende der Woche können verbreitet Werte von +4 bis +8 Grad und über dem Westen bis +12 Grad erreicht werden. Kühler bleibt es mit +0 bis +4 Grad erwartungsgemäß über den östlichen Landesteilen.

Schnee und Eis: Unwetterpotential

Die Wetteraktivität nimmt zum Start in die neue Woche zu und sorgt für eine leicht erhöhte Niederschlagsneigung, die in der ersten Wochenhälfte regional noch zu chaotischen Verhältnissen führen kann. Der Boden ist örtlich bis auf eine Tiefe von 50 cm gefroren. Fällt anfangs noch Schnee, so bleibt dieser sofort liegen. Geht der Niederschlag aber in Regen über, so gefriert dieser sofort bei Auftreffen auf dem Boden und führt zu Glatteis. Die kritische Übergangsphase wird von den Vorhersage-Modellen von West nach Ost voranschreitend für den Zeitraum vom Montag bis Mittwoch berechnet. In der Nacht auf Mittwoch könnte nach längerer Zeit wieder eine frostfreie Nacht bevorstehen. Mehr dazu: Wetter Februar 2021.

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Wetter Winter 2020/2021 Wetterprognose vom 12.02.2021 - Die Milderung kommt, der Spätwinter auch?

Die Tage des Hochwinters sind gezählt
Die Tage des Hochwinters sind gezählt

Zunächst hat der Winter Deutschland noch fest im Griff, doch lockert dieser sich im Wochenverlauf und es wird allmählich milder und zur Wochenmitte sind verbreitet frostfreie Nächte möglich. Setzt sich die Milderung nun nachhaltig durch oder hat der Winter zu seinem Finale noch etwas zu bieten?

Sonnenschein sorgt über das Wochenende verbreitet für eine wunderschöne Winterlandschaft. Nur über dem Osten können sich zähe Nebel- und Hochnebelfelder längere Zeit behaupten. Mit dem Sonnenschein steigen die Werte bis zum Sonntag auf -4 bis +0 Grad an und über dem Westen können örtlich bis +4 Grad erreicht werden. In den Nächten ist mit Frost von -12 bis -6 Grad zu rechnen und über Schnee sind bis -20 Grad möglich.

Milderung mit ansteigendem Unwetterpotential

Schwach ist das Tiefdruckgebiet, was zum Wochenbeginn Deutschland erreicht und von Westen mit etwas Niederschlag auf sich aufmerksam macht. Verbreitet sind diese Niederschläge noch in Form von Schnee zu erwarten, doch können diese über dem Westen als Schneeregen oder Regen mit gefährlicher Glättebildung niedergehen. Ein zweites Niederschlagsband erreicht Deutschland dann in der Nacht auf Mittwoch und führt spürbar mildere Luftmassen nach Deutschland. Über dem Westen ist bei Werten von +4 bis +8 Grad und örtlich bis +10 Grad mit Regen und nach Osten mit -3 bis +1 Grad mit unterschiedlichen Niederschlagsformen zu rechnen. Da der Boden verbreitet gefroren ist, ist in der Übergangsphase mit erheblicher Glättebildung zu rechnen. Mehr dazu: Wetter Februar 2021.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +7,2 +0,8 -0,4 399 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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