Wetter Winter 2020/2021 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetterprognose Herbst und Winter 2020/2021 vom 16.9.2020 - Anfang Oktober: Herbst- oder Sommerwetter?

Wie lange hält sich der sommerliche bis hochsommerliche Wettercharakter noch? Wann kommt Regen und wann kommt der Herbst?

Was folgt der Hitze nach - der Herbst, der Spätsommer, oder das nächste sommerliche und trockene Hochdruckgebiet?

Zahlreiche Stationsrekorde wurden gestern ein-, bzw. neu aufgestellt. Insgesamt wurden an 59 Messstationen neue Septemberrekordwerte gemessen. Der Höchste Wert wurde mit +34,8 Grad über Trier-Petrisberg (Rheinland-Pfalz) registriert. Die erste September-Hälfte ist damit deutlich zu warm und viel zu trocken.

An der Wärme wird sich etwas verändern. Zwar können heute nochmals Werte von bis, bzw. über +30 Grad erreicht werden, doch dreht der Wind auf nordöstliche Richtungen und führt kühlere Luftmassen nach Deutschland, die sich besonders über dem Nordosten und Norden bemerkbar machen. Mehr wie +17 bis +23 Grad sind dort nicht mehr zu erwarten. Auf ihrem Weg nach Süden und Westen erwärmen sich die Luftmassen und kühlen sich bis zum Freitag mit +18 bis +24 Grad und örtlich bis +26 Grad nur zögerlich ab. Zum Wochenende und zum Start in die neue Woche werden erneut sommerlich warme Luftmassen nach Deutschland geführt. Die Chancen auf Herbstwetter stehen nach wie vor schlecht. Mehr dazu in der aktuellen Wettervorhersage zum Wetter September.

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Wetter Herbst und Winter 2020/2021 Wetterprognose vom 14.9.2020 - Kein Herbstwetter im klassischen Sinn

Der Herbst tut sich im September besonders schwer

Eine nicht ganz Jahreszeit-typische Wetterentwicklung sorgt über Deutschland für eine außergewöhnliche Hitze und Trockenheit. Der Herbst aber, der steht in den Startlöchern.

Hoher Luftdruck über Europa blockiert sämtliche Vorstöße von Tiefdrucksystemen. Zwar können über dem Süden ab der Wochenmitte lokale Schauer und Gewitter in Erscheinung treten, doch bleibt es bis zum kommenden Wochenende verbreitet trocken.

Ab der Wochenmitte gelangen Deutschland, Österreich und der Schweiz zunächst in eine nordöstliche und später östliche Grundströmung, die den Wind auffrischen lässt und kühlere Luftmassen nach Mitteleuropa führt. Die Tageswerte sinken nach der Wochenmitte über dem Nordosten markant auf +17 bis +22 Grad und pendeln sich über dem Westen und Südwesten auf +20 bis +25 Grad ein, bevor die Werte zum Wochenende wieder in den sommerlichen Bereich ansteigen können. Vom Herbst fehlt bislang jede Spur. Mehr dazu in der aktuellen Wettervorhersage zum Wetter September 2020.

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Wetterprognose Herbst und Winter 2020/2021 vom 13.9.2020 - Folgt dem warmen September ein zu warmer Herbst und Winter nach?

Folgt dem zu warmen September ein zu warmer Herbst und Winter nach?

Der September 2020 wird als deutlich zu warmer Wettermonat in die Wettergeschichte eingehen können. Doch wie sieht es für den restlichen Herbst und den Winter aus und welchen Trend gibt es für die Niederschlagsentwicklung?

Hoher Luftdruck bestimmt in den kommenden Tagen das Wettergeschehen über Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bis zum Start in die neue Woche liegt der Hochdruckkern zwischen Deutschland, Polen, Tschechien und Österreich. Bedingt durch diese Position werden mit Hilfe des Hochdrucksystems sehr warme Luftmassen nach Norden geführt, die für die Jahreszeit alles andere als gewöhnlich sind.

Die Temperaturen erreichen Werte von +24 bis +28 Grad und können über dem Westen, Süden und Osten die hochsommerliche +30 Grad-Marke erreichen und mancherorts auf bis +32 Grad ansteigen. Normalerweise begnügt man sich im September mit Tageswerten um die +18 Grad. Niederschlag ist so gut wie keiner zu erwarten und wenn doch, dann sind zur Wochenmitte über dem Süden ein paar Schauer und örtliche Gewitter, die für etwas Abwechslung sorgen können. Apropos Wochenmitte - der Wind dreht bis zum Wochenende auf östliche Richtungen und führt etwas kühlere Luftmassen nach Deutschland. Mehr dazu in der aktuellen Wettervorhersage zum Wetter September.

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Wetterprognose Herbst und Winter 2020/2021 vom 12.9.2020 - Ein rekordwarmer September?

Der September wird außergewöhnlich warm - rekordwarm?

Der September wird in den kommenden Tagen außergewöhnlich warm und lässt den Temperaturüberschuss weiter ansteigen. Befindet sich der September damit auf Rekordkurs?

Ein kräftiger Tiefdruckwirbel dreht sich aktuell über Skandinavien und zieht an seinen südlichen Gradienten hohen Luftdruck über Mitteleuropa, der über das Wochenende immer kräftiger wird. Das Tief über Skandinavien kann nicht nach Süden abtropfen - wie es das sonst gerne machen würde - und so kippt die gesamte Tiefdruckrinne der atlantische Frontalzone auf dem Atlantik nach Südwesten ab. Im Verbund mit dem Hoch ergibt sich daraus eine äußerst ungewöhnliche Zufuhr extrem warmer Luftmassen.

Das Resultat daraus sind Tageswerte wie man sie eigentlich nur aus dem Hochsommer kennt. Verbreitet sind +24 bis +28 Grad und örtlich bis +32 Grad möglich. Unter ganz bestimmten Voraussetzungen wären am Dienstag und Mittwoch bis +34 Grad nicht auszuschließen. Der höchste September-Wert der seit Beginn der Wetteraufzeichnungen aus dem Jahre 1881 registriert wurde, lag bei +36,5 Grad und wurde am 19.09.1947 über dem Bühlertal (Baden-Württemberg) gemessen. Diese Wert wird wohl nicht erreicht werden können. Mehr dazu in der aktuellen Wettervorhersage zum Wetter September 2020.

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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,57 +2,6 +1,3 398 l/m² - extrem zu trocken

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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