Wetter Winter 2020/2021 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Herbst und Winter 2020/2021 Wettertrend vom 28.9.2020 - Herbstwetter

Herbstwetter

Der Oktober beginnt mit relativ warmen Temperaturwerten, doch die Großwetterlage deutet nicht gerade darauf hin, dass die erste Oktober-Dekade deutlich zu warm ausfallen wird.

Wetterberuhigte Zone. Deutschland liegt aktuell in einer gradientenschwachen Wetterzone und so kommt es bei einem Mix aus Sonne und Wolken nur selten zu Niederschlag. Der Wind kommt schwach aus meist südlichen Richtungen und die Temperaturen pendeln sich auf +14 bis +18 Grad ein und können mit einer längeren Sonnenscheindauer bis +20 Grad erreichen.

Passend zum Beginn des Oktobers positioniert sich zwischen England, Frankreich und Spanien ein Sturmtief. Zeitgleich dominiert zwischen dem westlichen Russland und Skandinavien ein Hochdrucksystem das Wettergeschehen. Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen zwischen den Wetterfronten. Die Westhälfte wird vermehrt vom Tief- und die Osthälfte vom Hochdruckgebiet dominiert. Anders formuliert ziehen vom 1. bis 3. Oktober über dem Westen immer wieder dichte Wolkenfelder mit etwas Regen vorüber, während über der Osthälfte häufiger die Sonne scheint und es trocken bleiben kann. Mehr dazu in der aktuellen Wettervorhersage zum Wetter Oktober 2020.

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Wetterprognose Herbst und Winter 2020/2021 vom 27.9.2020 - Eine Trogwetterlage bestimmt den Wettertrend

Sorgt ein Trog für fast normales Herbstwetter?

Der Spätsommer einen deutlich Dämpfer erhalten und der September ist nun vollends im Herbst angekommen. Für den weiteren Herbstverlauf zeichnet sich eine spannende Wetterentwicklung ab, bei der die gestörte Zirkulation eine maßgebliche Rolle spielt.

Deutschland gelangt in den kommenden Tagen mehr und mehr in eine gradientenschwache Wetterzone. Der Niederschlag lässt nach und zeigt sich nur noch in vorüberziehenden Schauern. Die Anzahl der Sonnenstunden erhöht sich und die Temperaturen pendeln sich bis Ende September auf +15 bis +20 Grad ein.

Betrachtet man die dazugehörige Großwetterlage, so liegt zwischen dem westlichen Russland und Skandinavien ein kräftiges Hochdruckgebiet und auf dem Atlantik ein ebenso kräftiges Tiefdrucksystem. Wer sich letztlich durchsetzen wird, bleibt noch abzuwarten. Zum aktuellen Stand jedoch befinden sich Deutschland, Österreich und die Schweiz Anfang Oktober zwischen den Fronten. Anders formuliert ist ein gemäßigt warmer Start bei einem leicht unbeständigen Wettercharakter in den Oktober zu erwarten. Mehr dazu in der aktuellen Wettervorhersage zum Wetter Oktober 2020.

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Wetterprognose Herbst und Winter 2020/2021 vom 26.9.2020 - Die Entscheidung zwischen Vollherbst und goldener Oktober ist noch nicht gefallen

Liegt Deutschland im Oktober zwischen den Wetterfronten?

Kalt und nass ist es draußen - zumindest über dem Süden. Für den Oktober gibt es derzeit zwei mögliche Entwicklungsszenarien, die unter bestimmtem Voraussetzungen zu extremen Wetterverhältnissen führen können - entscheidend werden wenige hundert Kilometer sein.

Tiefer Luftdruck dreht sich aktuell über Deutschland ein und sorgt verbreitet für Niederschlag, der mancherorts ergiebiger (Regenradar) ausfallen kann. Zwar lässt die Niederschlagstätigkeit in den kommenden Tagen nach, doch der Wettercharakter bleibt - bis in den Oktober hinein - leicht unbeständig.

Der Wind kommt zunächst noch frisch bis stark böig aus unterschiedlichen Richtungen und über den Küstenregionen und den exponierten Lagen sind auch Sturmböen nicht auszuschließen (Windprognose). Die Temperaturen sinken über dem Süden auf +7 bis +13 Grad ab und direkt an den Alpen sind - heute - kaum mehr als +5 Grad zu erwarten, was die Schneefallgrenze bis auf die mittleren Lagen absinken lassen kann (Schneeprognose). Zum Beginn der neuen Woche wird es wieder spürbar wärmer und Anfang Oktober sind spätsommerlich warme Werte nicht ganz auszuschließen. Mehr dazu in der aktuellen Wettervorhersage zum Wetter Oktober 2020.

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Wetterprognose Herbst und Winter 2020/2021 vom 25.9.2020 - Welche Chancen hat der goldene Herbst?

Kühle Herbsttage oder goldener Oktober?

Der Herbst macht sich mancherorts mit unwetterartigen Starkniederschlägen und stürmischen Windböen bemerkbar. Hält der Herbst nun nachhaltig Einzug, oder kommt der goldene Oktober?

Tief Mitteleuropa - so lässt sich die aktuelle Großwetterlage beschreiben. Mit seinem Kern dreht sich ein Tiefdrucksystem über Deutschland ein und sorgt bis zum Dienstag kommender Woche immer wieder für Regen, der örtlich länger andauernd und ergiebiger ausfallen kann. Wo und wie viel zu erwarten ist, hängt stark von der Eigendynamik des Tiefdrucksystems ab. Zum aktuellen Stand ist der Niederschlagsschwerpunkt östlich der Linie vom Bodensee und Berlin zu erwarten.

Der Wind wird auch eine Rolle spielen. Immer wieder pfeift dieser einem mit kräftigen Böen um die Ohren, die über exponierten Lagen und den Küstenregionen von Nord- und Ostsee stürmisch daher kommen können (Windprognose). Der Wind führt über Süddeutschland mit +7 bis +13 Grad kühle Luftmassen heran, die direkt am Alpenrand die Werte am Samstag kaum auf mehr als +5 Grad anstiegen lassen. Die Schneefallgrenze sinkt kurzzeitig bis auf die mittleren Lagen ab (Schneeprognose). Insgesamt ist der Wettercharakter der kommenden Tage als turbulent herbstlich zu bewerten und mancherorts kann es zu unwetterartigen Wetterereignissen kommen. Mehr dazu in der aktuellen Wettervorhersage zum Wetter September 2020.

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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +10,3 +2,4 +1,2 355 l/m² - extrem zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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