Wetter Winter 2019/2020 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Winter 2019/2020 aktuelle Wetterprognose vom 02.12.2019 - Turbulente Wetterentwicklung mit erhöhtem Potential für Starkwindereignisse

Stürmische Winde und ein turbulenter Wettercharakter ist zum kommenden Wochenende zu erwarten. Bringt der Wetterwechsel den Winter, oder doch nur für die Jahreszeit nasskaltes Dezember-Wetter?

Ruhig und teils neblig-trüb präsentiert sich der Dezember in den kommenden Tagen. Die Temperaturen sind mit Werten von +1 bis +6 Grad wenig winterlich, lediglich in den Nächten sinken die Werte unter die Null-Grad Marke ab. Bei Aufklaren und über Schnee können unter -5 Grad erreicht werden.

Zum Beginn des kommenden Wochenendes zieht von Westen starke Bewölkung auf. Der Wind wird zunehmend böiger und kann bis einschließlich Samstag über tieferen Lagen für stürmische Windböen und über exponierten Lagen, sowie den Küstenregionen für schwere Sturmböen sorgen. Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose zum Wetter Dezember 2019.

Das ruhige Dezember-Wetter hält sich nicht mehr lange
Das ruhige Dezember-Wetter hält sich nicht mehr lange

Wetterwechsel

Der seit Tagen beschriebene Wetterwechsel zeigt sich nun auch in der Kurzfrist-Prognose, was die zonal verlaufende Westwetterphase ab dem 6./7. Dezember zunehmend wahrscheinlicher macht. Verantwortlich hierfür ist ein Tiefdruckzentrum, welches sich zum Ende der Woche nach Skandinavien verlagert. Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen an den südlichen Tiefdruckgradienten. Anders formuliert bedeutet das zwangsläufig das Ende des ruhigen Dezember-Wetters.

Die Zonalisierung setzt sich zum kommenden Wochenende durch - Starkwindereignisse sind zu erwarten
Berechnung Großwetterlage nach dem europäischen Wettermodell: Die Zonalisierung setzt sich zum kommenden Wochenende durch - Starkwindereignisse sind zu erwarten
© www.meteociel.fr

Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Windig mild, windig nasskalt

Nach der Wetterprognose des europäischen Wettermodells geht am Schlag auf Schlag. Ein Tiefdrucksystem nach dem anderen quert im Zeitraum vom 6. bis 12. Dezember Deutschland, Österreich und die Schweiz und sorgt für einen abwechslungsreichen Wettercharakter.

Mildes Wetter

Mit entsprechender Vorderseitenanströmung steigen die Temperaturen bis zum 9. Dezember auf +4 bis +8 Grad an und können über manchen Regionen die +10 Grad überschreiten. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit ist deutlich erhöht. Vor allem über dem Norden wird einiges zu erwarten sein. Simuliert werden bis zum 10. Dezember in einem breiten Streifen von Köln und Berlin Niederschlagssummen von 20 bis 40 l/m², sonst sind mit 5 bis 15 l/m² deutlich weniger Niederschläge zu erwarten.

Nasskaltes Wetter

Ab dem 10. Dezember kippt das Strömungsmuster auf nordwestliche Richtungen und die Tageswerte gehen bei einer weiterhin regen Niederschlagserwartung auf +2 bis +6 Grad zurück. Im Gegensatz zu gestern aber ist der Hauptlauf von heute etwas milder geworden. Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer beschränken sich auf Höhenlagen ab 600 Meter.

Nasskalt - mild - nasskalt. Vom Winter fehlt noch jede Spur
Berechnung Wetterlage nach dem europäischen Wettermodell: Nasskalt - mild - nasskalt. Vom Winter fehlt noch jede Spur
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Wettervorhersage nach dem amerikanischen Wettermodell: Die turbulente Wetterentwicklung

Ab dem Wochenende geht es rund. Das bestätigt die Wettervorhersage des amerikanischen Wettermodell. Die atlantische Frontalzone bricht durch und festigt ihre Position bis zum 9. Dezember über Skandinavien. Windiges und mildes Dezember-Wetter ist über Deutschland zu erwarten.

Reichlich Niederschlag

Die Niederschlagsprognose berechnet vom 7. bis 10. Dezember Niederschlagssummen von 10 bis 20 l/m² und örtlich bis 30 l/m². Der Schwerpunkt der Niederschlagsaktivität ist über Bayern und Nordrhein-Westfalen zu erwarten.

Nasskalt mit optionalem Schneefall

An der Aussage hat sich heute nichts verändert. Den milden Temperaturen folgt ab dem 10. Dezember ein nordwestlich orientiertes Strömungsmuster nach und führt maritim angewärmte Kaltluftmassen nach Deutschland. Die Tageswerte sinken im Zeitraum vom 10. bis 15. Dezember auf +0 bis +5 Grad ab und können über dem Nordwesten und Norden - aufgrund zur Nähe der Nord- und Ostsee - mit bis +8 Grad milder bleiben.

Die Niederschläge können unter bestimmten Voraussetzungen bis auf tiefere Lagen als Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer niedergehen, doch mit Winterwetter hat das weniger etwas gemeinsam. Der könnte sich oberhalb etwa 500 Meter zeigen. Im Grunde aber ist der Wettercharakter als nasskalt und abwechslungsreich zu bewerten.

Nasskalte Nordwestwetterlage
Berechnung Wetterlage nach dem amerikanischen Wettermodell: Nasskalte Nordwestwetterlage
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Wettertrend der Kontrollläufe: Nasskalt liegt voll im Trend

Die Milderung bleibt bis auf den 7. Dezember begrenzt. Nachfolgend sinkt das Temperaturniveau auf einen für die Jahreszeit normalen Bereich ab und der ist im Dezember häufig nasskalt. Die Wetterprognosen der beiden Wettermodelle sind in die Kontrollläufe ganz gut eingebettet.

Damit bestätigen die Kontrollläufe den Wettertrend der letzten Tage, was die Entwicklung zunehmend wahrscheinlicher macht. Zudem ist die Niederschlagsneigung vom 6. bis 15. Dezember mäßig erhöht und die Windprognose lässt zudem einen wenig langweiligen Wettercharakter erwarten. Es geht zur Sache - Vollwetter im Dezember.

Temperatur-Spektrum der Kontrollläufe
Tag Temperatur-Spektrum Temperatur-Mittelwert
9. Dezember +2 bis
+8 Grad
+5 bis
+6 Grad
12. Dezember -4 bis
+8 Grad
+1 bis +3 über dem Süden und Osten
+4 bis +5 Grad über dem Norden und Westen
17. Dezember -2 bis
+9 Grad
+2
+4 Grad
Diagramm Temperaturen Dezember 2019 vom .12.2019
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Dezember 2019 von zu kalt, normal, zu warm

Auf den Punkt gebracht

Ruhig kommt er noch daher, der Dezember. In den Nächten können die Temperaturen verbreitet unter die 0 Grad Grenze absinken, doch vom Winterwetter ist man weit entfernt. Zum Wochenende setzt sich die atlantische Frontalzone - mit einem hohen Potential von Starkwindereignissen - durch und sorgt für eine ansteigende Niederschlagsneigung.

Das Niederschlagsniveau bleibt bis zum 15. Dezember hoch zu bewerten, doch dreht die Grundströmung auf nordwestliche Richtungen, was nasskalte Tageswerte wahrscheinlicher macht. Schnee ist für tiefere Lagen erst einmal kein Thema. Winterliche Witterungsverhältnisse beschränken sich - zum aktuellen Stand - bis zum 15. Dezember auf die höheren mittleren Lagen.

Wie sich eine nasskalte Wetterentwicklung auf die Vorweihnachtszeit auswirken wird, erläutern wir heute Abend gegen 20:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Weihnachten 2019.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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