Wetter Winter 2018/2019 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Herbst und Winter 2018/2019 aktueller Wettertrend vom 25.08.2018 - Eine spätsommerliche Wetterentwicklung?

  • M. Hoffmann

Ein frühherbstlicher Wettercharakter gibt aktuell einen Vorgeschmack auf den Herbst. Ob dieser aber im September rasch Einzug halten wird, ist zum aktuellen Stand in Frage zu stellen.

Die Hochdruckzone über Mitteleuropa ist abgebaut und ein Tiefdrucksystem dominiert mit starker bis wechselnder Bewölkung und gelegentlich etwas Niederschlag aktuell das Wetter über Deutschland. Am Sonntag setzt sich kurzzeitig ein Zwischenhoch durch, bevor am Montag ein weiteres Tiefdruckgebiet über Deutschland hin wegzieht. Am Dienstag und Mittwoch wird der Wettercharakter wieder sommerlich warm, bevor am Donnerstag die nächste Abkühlung folgt. Das Augustwetter zeigt sich in seinen letzten Tagen abwechslungsreich. Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose August 2018.

In Etappen in Richtung Herbst?

Man könnte es annehmen, aber so ist es nicht. Zumindest nicht, wie man sich das klassische Herbstwetter mit Wind, Regen und kühlen Temperaturen eben so vorstellt. Denn da gibt es noch den Spätsommer, welcher nach der Statistik häufiger die erste September- und nicht selten auch die zweite September-Dekade beeinflussen kann. Verantwortlich hierfür ist meist ein Hochdrucksystem über Skandinavien oder über Mitteleuropa.

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Wetter Herbst und Winter 2018/19 aktueller Wettertrend vom 23.08.2018 - Eine langsame Umstellung in Richtung Herbst?

  • M. Hoffmann

Der Hochsommer neigt sich mit einem Temperatursturz seinem Ende entgegen. Folgt nun ein kühler und nasser Herbst nach und sorgt somit für ein Ausgleichsverhalten?

Der Sommer 2018 nähert sich so langsam seinem meteorologischen Finale. Interessant ist, dass passend mit dem heutigen Ende der sog. Hundstage auch der hochsommerliche Wettercharakter endet. Ein Temperatursturz sorgt in den kommenden Tagen für einen unbeständigeren und auch deutlich kühleren Wettercharakter. Die Übergangsphase kann dabei unwetterartig ausfallen. Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose für das Wetter im August.

Die Wetterumstellung ist eigentlich schon seit der zweiten August-Dekade im vollen Gang und in Etappen wird nun versucht, ein anderes Strömungsmuster aufzubauen. Ob das gelingt, bleibt noch abzuwarten. Sollte es aber gelingen, so wäre der Herbst und vielleicht auch noch der Winter maßgeblich davon betroffen.

Skandinavienhoch war dominierend - Ursache Major-Warming?

Aber der Reihe nach. Im Februar gab es in der Stratosphäre eine Entwicklung, welche von Winterfans gerne gesehen wird. Ein Major Warming .
Warum? Häufiger dreht das Strömungsmuster nach einem Major-Warming über dem nördlichen Europa und bevorzugt gestört verlaufende Muster von Ost nach West. Somit gelangen kältere Luftmassen nach Deutschland, was die Temperaturen im Februar und März 2018 haben zu kalt ausfallen lassen.

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Wetter Herbst und Winter 2018/2019 aktueller Wettertrend vom 21.08.2018 - Spätsommer zum Herbstauftakt und wie wird der Winter?

  • M. Hoffmann

Ein Temperatursturz steht am kommenden Wochenende bevor und sorgt schon einmal für frühherbstliche Temperaturen. Bleibt das so, oder kehrt zum meteorologischen Herbstbeginn der Spätsommer zurück?

Der meteorologische Herbst nähert sich mit dem September in großen Schritten und schon am kommenden Wochenende bekommen manche Regionen in Deutschland mit einem Temperatursturz und Dauerregen einen Vorgeschmack auf den Frühherbst. Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose August 2018.

Nun ist aber die Frage - bleibt das Wetter bis in den ersten Herbstmonat so kühl, oder schafft es der Spätsommer noch einmal zurückzukehren?

Schaut man sich die Struktur der Großwetterlage an, so verlagert sich in den kommenden Stunden die atlantische Frontalzone über den skandinavischen Raum und löst dabei die Hochdruckzone über Mitteleuropa in zwei Teile auf. Der eine Teil liegt über den Azoren, der andere über dem westlichen Russland. Dazwischen entsteht eine Lücke, in welche die atlantischen Tiefdrucksysteme vordringen können.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +8,81 +2,45 +1,71 367 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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