Wetter Winter 2017/2018 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Herbst und Winter 2017/2018 aktuelle Wetterprognose vom 19.10.2017 - Turbulente Wetterentwicklungen möglich

Ein Tiefdrucksystem erreicht am Wochenende Deutschland und sorgt von West nach Ost für zeitweilige Niederschläge. Viel an Regen ist aber mit Niederschlagssummen von 5 bis 10 l/m² nicht zu erwarten. Lediglich entlang der Staulagen von den Mittelgebirgen und der Alpen sind mit bis zu 20 l/m² mehr Niederschläge zu erwarten. Die Temperaturen gehen von heute mit +17 bis +23 Grad bis zum Dienstag kommender Woche auf +8 bis +13 Grad bei starker Bewölkung und +10 bis +15 Grad mit etwas Sonnenschein zurück. Weitere Details hierzu in der aktuellen Wettervorhersage Oktober 2017.

Wetterumschwung ist nicht nachhaltig

Der Herbst orientiert sich also wieder in Richtung normales Wetter - bleibt das so? Nein, der Versuch der atlantischen Frontalzone sich über Mittel- und Nordeuropa durchzusetzen scheitert - vorerst. Darin sind sich die Berechnungen der Wettermodelle einig. Zu stark ist der hohe Luftdruck, welcher sich bereits zum Start in die neue Oktoberwoche über den Alpen festsetzen und sich darüber hinaus bis weit über das östliche Europa ausdehnen kann. Gleichzeitig formiert sich die atlantische Frontalzone auf dem Atlantik erneut und bereitet sich auf einen zweiten Anlauf vor.

Sonnenschein und warme Temperaturen?

Bedingt durch die Konstellation der Wettersysteme können im Zeitraum vom 24. bis 28.Oktober nochmals warme Luftmassen aus südlichen Richtungen nach Deutschland geführt werden. So werden vom amerikanischen Wettermodell Werte von +15 bis +20 Grad in Aussicht gestellt. Die Niederschlagsneigung ist von 25. bis 28. Oktober als schwach einzustufen. Erst nach dem 28. Oktober ergibt sich die Möglichkeit einer gravierenden Veränderung, welche zum Start in den November Auswirkungen zeigen könnte. Dazu aber später mehr.

Turbulente Wetterentwicklung möglich!

Die Simulationen beider Wettermodelle sind unserer Ansicht aber nach - was die Wärme anbelangt - zu optimistisch. Tatsächlich ist in Sachen Entwicklung der Großwetterlage einiges im Gange und stellt eine deutlich zu warme letzte Oktoberdekade in Frage. So berechnen die Kontrollläufe eine Differenz der sog. Höhentemperaturen (ca. 1.500 Meter Höhe) von rund 15 Grad (-4 bis +11 Grad). Zum Vergleich: für eine Wettervorhersage wäre eine Differenz von 2 bis 4 Grad und für eine Wetterprognose von 2 bis 6 Grad wünschenswert. Sollten bspw. sich die -4 Grad durchsetzen, so wäre bis auf mittlere Lagen hinab mit Schneeschauern zu rechnen, bei +11 Grad wäre die 20 Grad Marke zum Greifen nahe. Da tut sich in Sachen Großwetterlage also gewaltig etwas und der Hauptlauf der Wettermodelle liegt jeweils als Außenseiter im zu warmen Bereich. Der Mittelwert der Kontrollläufe tendiert eher in Richtung normales Herbstwetter.

Diagramm Temperaturen im Oktober 2017 vom 19.10.2017

Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe im Oktober 2017 von zu kalt, normal, zu warm.

Wie das alles zusammenhängt und welches Wetter sich zu den beiden Feiertagen Ende Oktober und Anfang November daraus ergeben kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Wetter November 2017.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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