Wetter Winter 2017/2018 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Herbst und Winter 2017/2018 aktuelle Wetterprognose vom 16.10.2017 - Nicht kalt, dafür unbeständig und phasenweise windig

Die Wetteraktivität nimmt nach der Wochenmitte zu und sollten Sie Liebhaber warmer Temperaturen und von Sonnenschein sein, so empfehlen wir ihnen die kommenden Tage zu genießen. Warum? Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden in diesem Jahr nicht mehr allzu viele Tage nachfolgen, bei denen die Temperaturen über die +20 Grad Marke ansteigen können. Die Wettermodelle simulieren zum Donnerstag und Freitag einen markanten Wetterwechsel, welcher sich über das kommende Oktoberwochenende fortsetzen kann. Auch das Potential für Starkwindereignisse in Form von stürmischen Böen ist am Wochenende über Norddeutschland in den Simulationen als erhöht zu bewerten. Mehr Details hierzu in der aktuellen Wettervorhersage Oktober 2017.

Wettermodelle: Nicht kalt, aber wechselhaft

Das amerikanische Wettermodell berechnet keinen stringenten Wetterwechsel, vielmehr ein Wetterwechsel in Etappen. Die Tiefdruckrinne verläuft nach diesen Berechnungen zwischen Neufundland und England weiter südlich. Das bringt Deutschland, Österreich und die Schweiz jeweils auf die warme Vorderseite der Tiefdrucksysteme, was zu einem Auf und Ab der Temperaturen führen kann. So werden bspw. für das kommende Wochenende Temperaturen von +10 bis +15 Grad, für den 25. Oktober +14 bis +19 Grad und für den 28. Oktober +8 bis +13 Grad berechnet. Zudem sorgt die erhöhte Tiefdruckaktivität auch für eine ansteigende Niederschlagswahrscheinlichkeit in der letzten Oktoberdekade. Mit anderen Worten zusammengefasst: warm, nicht kalt aber wechselhaft und unbeständig.

Das europäische Wettermodell berechnet einen ganz ähnlichen Ablauf der kommenden Wetterentwicklung, jedoch mit dem Unterschied, als dass die atlantische Frontalzone länger zwischen Island und England verharrt und nicht weiter nach Osten vorankommt. Somit verbleibt Deutschland bis zum 26. Oktober im Zustrom sehr warmer Luftmassen, was die außergewöhnlich warmen Temperaturen auch noch über weite Teile des letzten Oktoberdrittels erhalten könnte.

Wetter bis Ende Oktober - Wettertrend ist weitgehend klar strukturiert

Die Kontrollläufe bestätigen im Mittel weder sehr warme noch außergewöhnlich kalte Varianten. Vielmehr liegt der Mittelwert im gesamten Verlauf des letzten Oktoberdrittels im leicht zu warmen Bereich. Somit fällt der Oktober 2017 mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich zu warm aus (aktuelle Temperaturabweichung beträgt gegenüber dem langjährigen Mittelwert +2,5 Grad), denn ein Temperaturabschwung um die Temperaturen noch zu normalisieren ist in den Simulationen nicht zu erkennen. Zudem ist die Niederschlagsneigung über die gesamte letzte Oktoberdekade als erhöht zu bewerten.

Diagramm Temperaturen im Oktober 2017 vom 16.10.2017

Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe im Oktober 2017 von zu kalt, normal, zu warm.

Wetterausblick Winter 2017/18

Gegen 17:00 Uhr erfolgt ein weiteres Update zur Wetterprognose November 2017, aber vorweg sei erwähnt, dass der Herbst 2017 ein sehr hohes Potential hat, zu warm auszufallen. Das Langfristmodell berechnet in seiner heutigen Winterprognose unverändert einen zu warmen Temperaturverlauf der Wintersaison. So soll der Dezember nach dieser Simulation mit einer Abweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert um +0,5 bis +2 Grad zu warm und der Januar und Februar mit einer Differenz von +1 bis +2 Grad ebenfalls zu warm ausfallen.

In der Niederschlagsprognose werden die Wintermonate Dezember und Januar gegenüber ihren Sollwerten leicht positiv (zu nass) und der Februar normal bewertet. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Wetter November 2017.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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