Wetter Winter 2017/2018 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Herbst und Winter 2017/2018 aktuelle Wetterprognose vom 05.09.2017 - Kaltes oder kühles Herbstwetter?

Bereits zum kommenden Septemberwochenende liegt Deutschland im Einflussbereich eines Tiefdrucksystems, welches sich zwischen der Nord- und Ostsee positionieren und für einen wechselhaften Wettercharakter sorgen kann. Bei den Temperaturen wird es im Detail darauf ankommen, wo sich das Tiefdrucksystem letztlich positioniert und wie schnell es nach Osten vorankommen mag. Zum heutigen Stand liegen die Werte zwischen +15 bis +20 Grad und können über Westdeutschland knapp darunter und über dem Osten knapp darüber liegen.

Großwetterlage stellt sich auf Herbst ein

Der Spielraum für andere Wetterentwicklungen wird zunehmend kleiner und die favorisierte Lösung der vergangenen Tage gewinnt an Wahrscheinlichkeit hinzu. So berechnen beide Wettermodelle ein Zentraltief zwischen Island, England und Skandinavien, welches durch ein Hochdrucksystem über dem nördlichen Skandinavien zunächst weit nach Süden "gedrückt" und über der Mittelmeerregion weitere Tiefdrucksysteme initialisieren kann.

Strömungsmuster verändert sich

Mit dem Tiefdruckschwerpunkt zwischen der Nord- und Ostsee ist im Ansatz der Berechnung der Wettermodelle mit der Ausdehnung des Azorenhochs in Richtung Grönland zum 14. September auch eine Meridionalisierung des Strömungsmusters zu erkennen. Anders Formuliert ist ein Trogprozess in der zweiten Septemberdekade über Mitteleuropa zum heutigen Stand die wahrscheinlichste Variante. In Folge daraus ist vom 10. bis 19. September mit einer regen Niederschlagsaktivität bei herbstlichen Temperaturen zu rechnen.

Kontrollläufe: keine Optionen auf Spätsommer

Die Kontrollläufe unterstützen den Trend zu einem herbstlichen Wettercharakter ab dem kommenden Wochenende. So liegt das Temperaturspektrum mit seinem Mittelwert am 10. September bei +16 Grad und verändert sich bis zum 19. September kaum.

In der Niederschlagsberechnung ist über Norddeutschland ab heute mit einer erhöhten Niederschlagsneigung zu rechnen, welche sich zum 8. und 9. September auch über Süddeutschland durchsetzen und bis zum 19. September über ganz Deutschland mäßig hoch einzustufen ist. Ein spätsommerlicher Wettercharakter hat nach den aktuellen Berechnungen kaum Chancen sich durchzusetzen.

Diagramm Temperaturen im September 2017 vom 05.09.2017

Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe im September 2017 von zu kalt, normal, zu warm.

Wettertrend Herbst und Winter

Sollte sich das Wetter so entwickeln können, wie es die Wettermodelle derzeit berechnen, so ist mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer normalen Temperaturentwicklung September auszugehen, welche im Trend gegenüber dem langjährigen Mittelwert auch leicht zu kühl ausfallen kann.

Gestützt wird diese These bereits seit Wochen vom Langfristmodell, welches die Herbstmonate von September bis einschließlich November mit einer Abweichung von -0,5 bis +0,5 Grad im normalen Bereich simuliert. Der September wird in der Niederschlagsberechnung zu nass und der Oktober und November normal mit einem leicht zu trockenen Trend berechnet. Ein normaler Herbst.

Für den Winter 2017/18 sieht die Prognose aber schon ganz anders aus und bleibt auch heute unverändert. So berechnet das Langfristmodell die Wintermonate von Dezember bis einschließlich Februar mit einer Abweichung von +0,5 bis +2 Grad weiterhin deutlich zu warm gegenüber dem langjährigen Mittelwert. Zudem weisen der Dezember 2017, Januar und Februar 2018 eine leicht erhöhte Niederschlagsneigung gegenüber dem Sollwert aus. Ein erneut zu warmer Winter also? Man wird abwarten müssen!

Diagramm der Temperaturentwicklung Winter 2017/2018 vom 05.09.2017

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,3 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +1,0 79 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,56 +2,17 +1,48 633 l/m² - etwas zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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