Das amerikanische und auch europäische Wettermodell haben ihre Simulationen im Tagesverlauf kaum verändert. So bleibt die Wahrscheinlichkeit für einen Wetterumschwung im letzten Februar-Drittel als hoch einzustufen. Im Zeitraum vom 20./24. Februar zeigt sich weiterhin ein erhöhtes Potential für die Entwicklung von Randtiefdrucksystemen über dem südlichen Skandinavien und Deutschland, so dass Starkwindereignisse in diesem Zeitraum nicht auszuschließen sind.

Im Zeitraum vom 24./27. Februar zeigt sich eine erhöhte Wellenbewegung entlang der Polarfront, was typisch nach einer Starkwindphase sein kann. Deutschland, Österreich und auch die Schweiz gelangen dadurch auf die kältere Rückseite der Tiefdrucksysteme, so dass bei nasskalten Werten kurzzeitig auch Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer bis in tiefere Lagen möglich sein können, mit Winterwetter ist das aber nicht gleichzusetzen, dieser scheint nach diesen Berechnungen den höheren Lagen vorbehalten zu sein, so dass sich die Pistenbedingungen oberhalb etwa 1.300-1.800 Meter noch verbessern könnten.

Schaut man sich die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (< 0) / normal (+1/+6) / zu warm (>+7) an, so liegen diese am 24. Februar bei 5/20/75 und am 28. Februar bei 15/25/60. Die Mehrheit der Kontrollläufe weist weiterhin für die Jahreszeit zu milde Varianten aus. Nichtsdestotrotz scheinen die letzten Tage des Winters - aus meteorologischer Sicht - ganz interessant zu werden.

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