Das amerikanische Wettermodell berechnet heute Abend im Zeitraum vom 10./17. Februar eine langsame Verlagerung des Hochdrucksystems von Skandinavien über die östliche Mittelmeerregion. So gelangt Deutschland zunehmend in den Einflussbereich höhenmilder Luftmassen, welche sich aufgrund einer längeren Sonnenscheindauer auch bis in tiefere Lagen durchsetzen können. So liegen die berechneten Tageshöchstwerte bspw. am 13. Februar zwischen -1/+3 Grad über dem Norden und +4/+8 Grad über dem Süden und am 17. Februar in ganze Deutschland zwischen +7/+13 Grad. So bestätigt sich auch heute Abend der dann doch deutliche Trend zur Milderung noch im Verlauf des zweiten Februar-Drittels.

Im Zeitraum darüber hinaus berechnet das amerikanische Wettermodell den Kaltluftvorstoß über dem skandinavischen Raum, was die Tiefdruckaktivität zwischen Grönland und Skandinavien in Gang setzen kann. Demnach wären im Zeitraum vom 17./21. Februar eine höhere Wetteraktivität möglich bei Temperaturen, welche sich mit +5/+10 Grad im weitgehend für die Jahreszeit zu milden Bereich bewegen können. Winterliche Verhältnisse sind demnach wenig wahrscheinlich.

Das europäische Wettermodell stützt die Milderung bereits seit Tagen und bestätigt diese heute Abend im Zeitraum vom 13./16. Februar erneut. Vom 16./18. Februar zeigt sich jedoch die Möglichkeit der Ausbildung eines Hochdruckkeils vom mitteleuropäischen Hoch in Richtung Island, Grönland, was aus nördlichen Richtungen kühlere (nasskalte) Luftmassen heranführen könnte.

Die Kontrollläufe stützen die Milderung mehrheitlich. So liegt der Mittelwert des Temperaturspektrums der Kontrollläufe im Zeitraum vom 14./24. Februar über dem Süden und Westen im Bereich zwischen +7/+10 Grad, über dem Norden zwischen +4/+7 Grad und über dem Osten zwischen +2/+5 Grad. Noch deutlicher zeigt sich die Milderung in den Verhältnissen der Kontrollläufe von zu kalt (<-2) / normal (-1/+4) / zu warm (>+5), welche am 18. Februar bei 0/10/90 und am 23. Februar bei 5/20/75 liegen. Das ist nochmal ein Stück milder berechnet als heute Nachmittag, was die Wahrscheinlichkeit für ein Eintreten deutlich erhöht. Optionen für einen Hochdruckkeil zwischen Grönland und dem westlichen Kanada bleiben aber in den Simulationen erhalten, was winterliche Optionen zum letzten Februar-Drittel nicht gänzlich ausschließt.

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