Kaum Veränderungen in den Simulationen der Wettermodelle gegenüber heute Nachmittag. Das amerikanische Wettermodell bleibt bei seiner im zweiten Februar-Drittel überwiegend gemäßigt kalten Variante, während nach den Berechnungen des europäischen Wettermodells sich das Hochdrucksystem langsam mit wärmeren Luftmassen über Deutschland auffüllen kann.

Die Gemeinsamkeiten liegen aber bei beiden Wettermodellen in einer hochdruckdominierten Großwetterlage bei einer geringen Niederschlagsneigung. So bleibt der Grundwasserpegel über dem Südwesten auf einem historischen Tiefstand (s. Artikel Stuttgarter Zeitung).

Die Kontrollläufe stützen im zweiten Februar-Drittel weitgehend Dauerfrost über den östlichen und nördlichen Regionen, während es über dem Westen und Süden die meiste Zeit über positive Werte geben kann. Interessant bleiben die Berechnungen des Polarwirbels mit der Tendenz zu Hochdruck über Island/Grönland zur Monatsmitte. AO-Index wird überwiegend negativ, teils deutlich negativ berechnet. NAO-Index mit neutralem Trend bis zum Monatsmitte, darüber hinaus leicht negativ (unterstützt die Berechnung mit Hoch Grönland/Island).

Das Langfristmodell korrigiert sich weiter. So liegt im Februar die Abweichung der Temperatur gegenüber dem langjährigen Mittelwert über den Gebieten nördlich der Mittelgebirge mit -0,5/+0,5 Grad im normalen und mit +0,5/+2 Grad über dem Süden im zu milden Bereich. Diese Korrektur war aber aufgrund der aktuellen Berechnungen der Wettermodelle auch zu erwarten und nur eine Frage der Zeit. In der Niederschlagsprognose zeigt sich nun aber ein deutlich zu trockener Trend im Februar, was die Grundwassersituation über Süddeutschland nicht entspannen sollte.

Zusammenfassung des Tages: mit hoher Wahrscheinlichkeit Hochdruckdominanz im zweiten Februar-Drittel mit einem ruhigen und trockenen Wettercharakter. Der Polarwirbel und auch die Hochdrucksysteme über Skandinavien / Island und Grönland könnten zum letzten Februar-Drittel weiterhin für winterliche Optionen gut sein. Eine zonale Westwetterlage ist zum aktuellen Stand weniger wahrscheinlich als ein meridionales Strömungsmuster (Nord-Süd, Süd-Nord).

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