Es kommt wirklich nicht allzu oft vor, dass zum einen die Berechnungen der Wettermodelle auf einen langen Zeitraum hin ähnlich sind und zum anderen dies auch so beharrlich fortführen. Mit anderen Worten bleibt der Spielraum für winterliche Varianten auch in den abendlichen Simulationen bis weit in das erste Februar-Drittel hinein sehr gering.

Stattdessen schwächt sich bis Ende Januar der hohe Luftdruck über Mitteleuropa ab und die Tiefdrucksysteme der atlantischen Frontalzone können in den ersten Februar-Tagen vermehrt das Wetter über Deutschland beeinflussen. Bis sich die Frontalzone aber mit Wind und viel Niederschlag richtig durchsetzen könnte, wird es wohl noch bis zum 2./3. Februar dauern können. Das bedeutet, dass im Januar nicht mehr viel an Niederschlag zu erwarten ist und blickt man auf die bisherigen Niederschlagssummen, so ist bereits schon zum heutigen Stand zu sagen, dass der Januar 2017 mit einer hohen Wahrscheinlichkeit gegenüber seinem Sollwert zu trocken ausfallen wird. Das wäre dann nach dem Dezember 2016 der zweite Winter Monat der zu trocken ausfällt.

Schaut man sich die Kontrollläufe und deren Berechnungen der Temperaturen in ca. 1.500 Meter Höhe an, so fällt auf, dass der Mittelwert mit +2/+3 Grad bis zum 8. Februar nahezu konstant gehalten wird. So etwas ist man eher von den Sommer- als von den Wintermonaten gewöhnt, denn üblicherweise sind die Schwankungen größer. Das zeigt aber auch, wie eingefahren die kommende Wetterlage sein kann und auch das Wetter in der ersten Februar-Hälfte weitgehend beeinflussen könnte. Deutlicher zeigt sich die kommende Temperaturentwicklung anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<-2) / normal (-1/+4) / zu warm (>+5), welche am 1. Februar bei 5/35/60 und am 7. Februar bei 5/5/10 liegt.

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