DDer nasskalte Witterungstrend mit einer Milderung zum 8./11. Januar bestätigt sich auch in den abendlichen Berechnungen des amerikanischen Wettermodells, wobei sich Deutschland in zwei unterschiedliche Temperaturzonen aufteilen lässt.

So ist über dem Norden mit einem überwiegend nasskalten Temperaturcharakter zu rechnen, welcher kurzzeitig vom 5./7. Januar auch in den Dauerfrostbereich absinken kann. Südlich der Mittelgebirge ist im Zeitraum vom 2./8. Januar überwiegend mit leichten Dauerfrost zu rechnen, wobei am Mittwoch (4. Januar) die Temperaturen kurzweilig in den positiven Bereich ansteigen können. Vom 9./13. Januar kann sich dann voraussichtlich in ganz Deutschland mit +0/+5 Grad ein überwiegend nasskalter Temperaturcharakter durchsetzen, wobei die Temperaturen am 10./11. Januar über den Gebieten nördlich der Mittelgebirge auch in Richtung der +10 Grad Marke ansteigen können.

Es hat sich also gegenüber heute Mittag und heute Morgen in den Simulationen des amerikanischen Wettermodells wenig verändert, was für eine zunehmend höhere Eintreffwahrscheinlichkeit spricht. Die Kontrollläufe bestätigen aber erneut, dass der Hauptlauf gerade im Zeitraum vom 8./12. Januar zu den wärmeren Varianten zählt. Veränderungen sind somit in den kommenden Tagen nicht auszuschließen, so liegt über dem Süden und Osten der Temperaturmittelwert des Temperaturspektrums im gesamten Zeitraum vom 2./15. Januar im negativen Bereich, während über dem Norden und Westen der Mittelwert meist (leicht) positiv ist. Das spiegelt die Darstellung der unterschiedlichen Temperaturzonen zwischen Nord und Süd ganz gut wieder. Mit anderen Worten bleibt eine durchgreifende und nachhaltige Milderung über den südlichen und auch östlichen Regionen noch in Frage zu stellen, während diese über dem Norden und Westen sehr wahrscheinlich geworden ist. Das europäische Wettermodell stützt heute Abend erneut nur ein kurze Milderungsphase zwischen dem 9./10. Januar mit anschließendem Übergang zu nasskalt Nordwest mit winterlichen Optionen ab den mittleren Lagen.

Im Zeitraum vom 13./17. Januar wird weiterhin eine meridionale Zirkulationsstruktur über Mitteleuropa berechnet, was deutlich zu warme Temperaturen weniger wahrscheinlich als normale bis zu kalte Werte macht. Unterstützt wird das heute Abend von den Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<-2) / normal (-1/+4) / zu warm (>+5), welche am 12. Januar bei 35/50/15 und am 17. Januar bei 50/30/20 liegen können.

Das Langfristmodell berechnet den Januar 2017 in seiner Temperaturentwicklung gegenüber dem langjährigen Mittelwert als normal bis leicht zu kalt, während der Februar 2017 leicht zu mild bis zu warm berechnet wird. Im Niederschlagsverhalten zeigen sich kaum Auffälligkeiten gegenüber den Sollwerten, im Trend leicht negativ (zu trocken).

Anmerkung: dies ist das zweite Update des Tages zum Wetter Winter 2016/17: Wetterbericht von heute Morgen und das Update von 17:00 Uhr.

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