Die nasskalte Wetterlage bleibt bis zum Wochenende weitgehend erhalten, so dass nach der aktuellen Wettervorhersage die Temperaturen über dem Nordwesten zwischen +4/+8 Grad und über dem Südosten zwischen -1/+5 Grad liegen können. Die Schneefallgrenze schwankt zumeist zwischen 400-800 Meter und kann zwischendurch auch mal bis auf 1.000 Meter ansteigen. Mit Winterwetter ist das also nicht zu vergleichen. In den letzten Tagen zeigte sich eine Tendenz für Ende November, welche als aktiv-dynamisch beschrieben werden kann. Anders formuliert zeigte sich eine höhere Wahrscheinlichkeit für unbeständiges Wetter vom 28./30. November bei einer zunehmenden Windaktivität, welche in Böen durchaus auch Sturmstärke erreichen kann.

Die Entwicklung der Großwetterlage zeigt sich heute weiterhin aktiv-dynamisch. So zentralisiert sich im Zeitraum zwischen dem 28./30. November ein Tiefdrucksystem zwischen Island und Skandinavien und hat an seinen südlichen Gradienten durchaus Potential für sog. Randtiefentwicklungen, welche heute jedoch eine geringere Entwicklungswahrscheinlichkeit haben, wie noch in den Tagen zuvor. Anfangs kommt der Wind noch aus nordwestlichen Richtungen, dreht jedoch im weiteren Verlauf zunehmend auf westliche bis südwestliche Richtungen.

Blickt man auf die heutigen Simulationen der Wettermodelle, so zeigt sich am 1. Advent eine erhöhte Neigung zu Windereignissen, welche im Flachland stark bis mäßig und über exponierten Lagen und entlang der Küste auch für stürmische Böen sorgen könnte. Auch mit etwas Niederschlag ist zu rechnen, welcher sich ab den späten Nachmittagsstunden über dem Süden verstärken könnte. Die Temperaturen bleiben mit +3/+8 Grad über dem Nordwesten im milden, sonst mit +1/+5 Grad im nasskalten Bereich. Am Montag dreht der Wind auf westliche, später auf südwestliche Richtungen und führt etwas mildere Luftmassen nach Deutschland, so dass die Temperaturen über dem Westen auf +5/+9 Grad und über dem Osten und Südosten auf +0/+5 Grad ansteigen können. Mit der milderen Luft folgen weitere Niederschläge nach und die Schneefallgrenze steigt allmählich auf 500-800 Meter über dem Osten und bis 1.500 Meter über dem Westen an. Ob sich die mildere Luft Anfang Dezember durchsetzen kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter Dezember.

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