Wetter Winter 2015/2016 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Winter 2015/2016 - Wetterprognose vom 20. November

Zum Wochenende hin zeigt sich das Wetter in Lagen oberhalb etwa 500-700 Meter zunehmend winterlich und in Lagen darunter weitgehend nasskalt, wobei Schnee-, Schneeregen und auch Graupelschauer bis in tiefere Lagen nicht auszuschließen sind. An diesen nasskalten Witterungsverhältnissen wird sich voraussichtlich bis Dienstag auch nichts verändern, wobei die Niederschlagsneigung insgesamt nachlassen kann, über dem Süden von Deutschland, der Schweiz und dem Westen von Österreich aber dennoch mit 40-80 l/m² und in entsprechenden Staulagen der Alpen bis 160 l/m² bis zum Montag einiges an Niederschlag bringen kann. Gemäß der aktuellen Schneeprognose sind somit Neuschneemengen zwischen 2-10 cm, in Staulagen bis 20 cm und über den Alpen von Deutschland, der Schweiz und westlichen Österreich bis zu 100 cm möglich, was insbesondere in den Skiregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz eine gute Grundlage für die beginnende Skisaison sein sollte. Wie geht es weiter - wird es wärmer oder bleibt es kalt?

Das amerikanische Wettermodell simuliert heute im Zeitraum 24./30. November eine etwas andere Variante, wie noch in den Tagen zuvor. Anstatt sich das Blockadehoch auf dem Atlantik abflacht und nach Süden in Richtung Azoren abzieht, bleibt es zwischen den Azoren und Island in "kugelrunder" Position erhalten. Somit nehmen die Tiefdrucksysteme der atlantischen Frontalzone einen Umweg über Grönland/Island und "tropfen" auf der Rückseite des Hochdrucksystems nach Süden ab. Somit kann sich über Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Nordwestwetterlage etablieren, welche den nasskalten Temperaturcharakter erhalten kann. Mit welchen Temperaturen ist zu rechnen? Simuliert werden Tageswerte welche zumeist zwischen +0/+6 Grad liegen können. Und Schnee? Niederschläge sind ab dem 25. November wieder zu erwarten, welche oberhalb etwa 500-700 Meter in Schnee übergehen und in den Nächten auch darunter liegen können. Anders formuliert wird es nach dem amerikanischen Wettermodell in höheren Lagen zunehmend winterlich, in mittleren Lagen z.T. winterlich und in tieferen Lagen nasskalt.

Das europäische Wettermodell bleibt hingegen seiner Simulation der letzten Tage weitgehend treu und berechnet im Zeitraum zwischen dem 25./30. November mit einem kräftigen Kaltluftzustrom zwischen dem östlichen Kanada, Grönland und Neufundland eine sich reaktivierende Tiefdruckaktivität, welche mit zunehmender Dynamik das blockierende Hoch auf dem Atlantik nach Süden weg drückt und im weiteren Verlauf die atlantische Frontalzone bis über Skandinavien positionieren kann. In Folge daraus dreht das Zirkulationsmuster von Nord auf Nordwest, später auf West bis Südwest und transportiert in Schüben wärmere und feuchtere Luftmassen nach Deutschland, Österreich und der Schweiz. Während der Norden von Deutschland von den Tiefdrucksystemen mit Wind und Regen mehr beeinflusst werden kann, kann sich über dem Süden ein Hochdruckkeil des Azorenhochs bemerkbar machen. Wie warm kann es werden? Simuliert werden Tageswerte im Bereich zwischen +3/+12 Grad, was als mild bis warm zu bezeichnen wäre. Selbst in höheren Lagen (800-1.300 Meter) würde der bis dahin gefallene Schnee wieder etwas antauen können.

Warm, mild oder nasskalt - welche der Varianten ist bis Ende November wahrscheinlicher? Die Kontrollläufe stützen den für die Jahreszeit etwas zu kühlen Zeitraum zwischen dem 21./26. November, welcher darüber hinaus bis Ende November eine leicht ansteigende Tendenz in Richtung sich normalisierende Temperaturwerte aufweist. So liegt das Temperaturspektrum am 25. November zwischen -3/+7 Grad (Mittelwert: +3/+4 Grad über dem Norden und Westen und +1/+2 Grad über dem Süden und Osten) und am 30. November zwischen -1/+10 Grad (Mittelwert: +5/+6 Grad über dem Norden und Westen und +4 Grad über dem Süden und Osten). Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einer neuen Witterungsprognose zum Wetter Dezember.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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