Wetter Winter 2015/2016 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Herbst Winter 2015/2016 - Wettertrend vom 25. Oktober

Blickt man auf die aktuelle Wetterprognose für die letzten Oktober- und auch die ersten November-Tage, so zeigt sich eine weiterhin anhaltende Hochdruckdominanz, welche die Tiefdrucksysteme über dem Atlantik weitgehend blockieren und im Verbund beider Systeme den Zustrom warmer Luftmassen nach Deutschland ermöglichen kann. Wie geht es weiter - wird es kälter? Ja, es wird kälter, allerdings zeigt sich in der Temperaturtendenz nur eine langsame Abkühlung, welche bis zum 8. November ein normalisierendes Temperaturniveau erreichen kann. Was ist mit den Varianten für zu kühle Temperaturen noch im ersten November-Drittel? Die wurden in den heutigen Simulationen deutlich abgeschwächt, da eine Positionierung von hohen Luftdruck über dem skandinavischen Raum weniger wahrscheinlich geworden ist und somit die Kaltluftzuführung bis über das östliche Europa nicht zustande kommen kann. Stattdessen können sich die Tiefdrucksysteme im Zeitraum zwischen dem 5./8. November über Skandinavien behaupten, was die Grundströmung über Mitteleuropa auf eine südwestlich, allenfalls noch westliche Richtung drehen lassen kann. Kühle bis kalte Temperaturwerte sind in Folge solch einer Konstellation weniger wahrscheinlich geworden. Blickt man auf die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+6) / normal (+7/+12) / zu warm (>+13), so liegen diese am 4. November bei 5/70/25 (gestern: 35/60/5) und am 8. November bei 15/50/35 (gestern: 40/45/15) und bestätigt den Trend zu einer Normalisierung der Temperaturen im ersten November-Drittel mit der Tendenz auch leicht zu warm ausfallen zu können. Die kalten Varianten, welche unter der +5 Grad Marke liegen sind auf 10 Prozent zurückgegangen und die Wahrscheinlichkeit für Nachtfrost liegt bei etwa 20 Prozent (gestern noch 55 Prozent). Das Langfristmodell simuliert in seiner Wetterprognose für November weiterhin mit einer Abweichung von -0,5/+1 Grad gegenüber dem langjährigen Mittelwert eine normale bis leicht zu warme Temperaturentwicklung, welche in den Monaten von Dezember bis Februar mit einer Abweichung von +1/+3 Grad als zu warm bis deutlich zu warm ausfallen kann. Im Niederschlagsverhalten wird für November keine sonderlichen Auffälligkeiten gegenüber dem Sollwert simuliert, während die Monate Dezember, Januar und Februar deutlich positiv in der Niederschlagsentwicklung simuliert werden (zu nass). Möchte man dies interpretieren, so geht das Langfristmodell von einer höheren Wahrscheinlichkeit von einem westlich orientierten Zirkulationsmuster aus.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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