Wetter Herbst Winter 2015/2016 - Wetterprognose vom 20. Oktober

Der "goldene Oktober" zeigt sich nach Nebelauflösung mit viel Sonnenschein am Freitag und Samstag und die Temperaturen können auf verbreitet +10/+15 Grad, örtlich auch auf bis +15/+18 Grad ansteigen. Der Grund hierfür liegt in einem Hochdrucksystem, welches sich nach Abzug eines Tiefdrucksystems am Donnerstag kurzweilig über Deutschland ausbreiten kann, bevor zum Sonntag sich die nächste schwache Störung mit geringfügigem Niederschlag aus Nordwesten bemerkbar machen kann. Die Tiefdruckrinne auf dem Atlantik verläuft nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells in diesem Zeitraum nicht linear von West nach Ost, sondern "knickt" vor Mitteleuropa ein und führt auf seiner Vorderseite erneut warme Luftmassen über die Alpen nach Deutschland was im Zeitraum vom 26./28. Oktober erneut für relativ milde bis warme Temperaturen bei einem weitgehend trockenen Wettercharakter zur Folge haben kann. Darüber hinaus kann sich im Zeitraum vom 28./31. Oktober zwischen Island und Skandinavien ein recht kräftiges Zentraltief positionieren, dessen Ausläufer auch auf Deutschland übergreifen können. So ist nach dieser Simulation mit einer zunehmenden Niederschlagsneigung bei zurückgehenden Temperaturen zu rechnen. Ob der Wind - Aufgrund von Randtiefentwicklungen - eine eine Rolle spielen wird, bleibt zum heutigen Stand noch abzuwarten. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so zeigen sich nach dessen Simulationen bereits zum Start in die neue Woche Differenzierungen zum amerikanischen Wettermodell. Im Zeitraum zwischen dem 26./28. Oktober rücken die Tiefdrucksysteme weiter nach Osten vor und beeinflussen mit einer ansteigenden Niederschlagsneigung und zurückgehenden Temperaturen zunehmend das Wetter über Deutschland. Im Zeitraum zwischen dem 27./30. Oktober strebt ein Hoch westlich von Europa nach Norden und zur gleichen Zeit tropft ein Tiefdrucksystem östlich des Hochs über Deutschland nach Süden ab. In diesem Prozess beider Systeme können weiterhin kalte bis kühle Luftmassen aus nördlichen Richtungen nach Deutschland geführt werden, so dass bei nasskalten Temperaturen der eine oder andere Schneeschauer bis in mittlere Lagen und unter "günstigen" Voraussetzungen auch bis in tiefere Lagen nicht auszuschließen wäre. Was ist wahrscheinlicher? Diese Frage lässt sich - zum heutigen Stand - nicht so einfach beantworten, da es im Detail auf die Hochdruckposition ankommen wird. Die Kontrollläufe stützen nach dem 25. Oktober die breite Streuung der Entwicklungsvarianten mehrheitlich und weist eine schwach zunehmende Niederschlagswahrscheinlichkeit im Zeitraum vom 26./31. Oktober aus. Das Temperaturspektrum liegt am 26. Oktober zwischen +6/+16 Grad (Mittelwert: +10/+12 Grad) und am 31. Oktober zwischen +3/+16 Grad (Mittelwert: +8/+10 Grad). Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Witterungstrend zum Wetter November.
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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,38 +0,87 -0,28 647 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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