Wetter Winter 2015/2016 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Herbst Winter 2015/2016 - Wettertrend vom 26. September

Die Wettermodelle simulieren für Ende September und Anfang Oktober zunehmend unterschiedliche Positionierungen des Hochdrucksystems und dessen Verlauf der Hochdruckachse, was das daraus folgende Entwicklungsspektrum hinsichtlich Niederschlagsneigung und Temperaturentwicklung breiter an Möglichkeiten macht. In Summe deutet derzeit vieles auf ein "sowohl als auch" hin - kühler Beginn, etwas höhere Niederschlagsneigung im Süden mit langsamer Erwärmung bis zum 5. Oktober - Sonne, Wolken, Regen - von allem etwas. Woran liegen die Unstimmigkeiten? Hauptsächlich liegt es an den unterschiedlichen Varianten, wie sich das Hoch positionieren kann. Generell: liegt es südlicher, so ist mit warmen und trockenem Wetter zu rechnen, liegt es nördlicher, so kann ein Tiefdrucksystem von Süden her mehr Einfluss auf das Wetter in Deutschland nehmen - wenige hundert Kilometer Verschiebung der Systeme kann andere Wetterverhältnisse zur Folge haben und dieser Umstand ist für die aktuellen Unstimmigkeiten verantwortlich. Im Zeitraum darüber hinaus sorgt das nach Norden verschobene Hochdrucksystem für weitere spannende Entwicklungsmöglichkeiten beim Wetter. Im Wesentlichen könnten sich im Zeitraum vom 5./10. Oktober drei Varianten als wahrscheinlich erweisen. In der ersten Variante liegt das Hochdrucksystem mit seinem Kern über England und beeinflusst das Wetter über Deutschland mit relativ trockenem Wetter bei Jahreszeit-typischen Temperaturen. In der zweiten Variante liegt der Hochdruckkern ebenfalls über England, jedoch erstreckt sich dabei die Hochdruckachse vom Atlantik bis über das östliche Europa. Der Wettercharakter wäre demnach etwas unbeständiger, aber mit Temperaturwerten, welche sich im, bzw. leicht über den Jahreszeit üblichen Werten bewegen kann. In der dritten Variante verlagert sich das Hoch weiter auf den Atlantik und stellt sich dort in steiler Keilform von den Azoren bis nach Grönland in blockierender Haltung gegenüber den Tiefdrucksystemen auf. Somit könnte zum Wechsel in das zweite Oktober-Drittel sich das Zirkulationsmuster über Mitteleuropa zunehmend meridionalisieren (Nord-Süd, Süd-Nord, erhöhte Trogneigung) und für einen wechselhaften Wettercharakter und für ein relativ kühles Temperaturniveau sorgen. Das wärmere Varianten im Verlauf des ersten Oktober-Drittels zunehmend weniger wahrscheinlich werden, zeigen die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+11) / normal (+12/+18) / zu warm (>+19), welche am 6. Oktober bei 25/60/15 und am 11. Oktober bei 50/40/10 liegen. Das Langfristmodell bleibt seinen Wetterprognosen für die kommenden Monate weitgehend treu und simuliert für den Oktober eine normale Temperaturabweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert von -0,5/+0,5 Grad und für November bis Januar eine leicht zu warme bis zu warme Abweichung von +0,5/+2 Grad. Für den Februar liegt die Abweichung zwischenzeitlich "nur" noch bei -0,5/+2 Grad (im Norden kühler als im Süden). In der Niederschlagserwartung zeigt sich in der heutigen Simulation ein normale Entwicklung im Oktober und November mit einer zunehmenden Niederschlagstendenz für die Monate Dezember, Januar und Februar.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,3 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +1,0 79 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,56 +2,17 +1,48 633 l/m² - etwas zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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