Wetter Winter 2015/2016 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Herbst / Winter 2015/2016 - Wettertrend vom 4. September

Nach den sehr heißen Tagen im August setzen sich nun zunehmend kühlere Luftmassen über Deutschland durch und erreichen voraussichtlich zu kommenden Wochenende ihren vorläufigen Tiefpunkt - unter "günstigen" Bedingungen ist im Zeitraum von Sonntag bis Dienstag in den Nächten örtlicher Bodenfrost nicht auszuschließen - sollte das tatsächlich so eintreten, wäre das in der Tat ein bemerkenswerter Wetterwechsel. Im weiteren Wochenverlauf verlagert sich das Hoch über dem Westen langsam über Mitteleuropa und erreicht zum 10. September mit hoher Wahrscheinlichkeit den skandinavischen Raum, so dass in Folge daraus der Zeitraum zwischen dem 9./12. September weitgehend trocken ausfallen kann und mit einer östlichen bis teils südöstlichen Strömung sich auch die Temperaturen mit +19/+24 Grad etwas erwärmen können. Darüber hinaus bleibt es spannend, ob sich das Hoch über Skandinavien behaupten kann, oder ob die Tiefdrucksysteme zunehmend das Wetter über Mitteleuropa beeinflussen können. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so werden durchaus beide Varianten simuliert. In der einen Variante kippt das Hoch nach Osten weg, richtet aber seine Hochdruckachse von Südwest nach Nordost aus, so dass die "anrennenden" Tiefdrucksysteme zwar Mitteleuropa erreichen können, jedoch nach Nordost abgelenkt werden können. Der daraus resultierende Wettercharakter wäre wechselhaft, aber relativ mild bis warm. In der zweiten Variante kann sich das Hoch über Skandinavien behaupten und blockiert die Tiefdrucksysteme vor Mitteleuropa, welche nach Süden "abtropfen" können. Sollte diese Variante eintreten, ergeben sich daraus zwei weitere Entwicklungsmöglichkeiten. In der ersten Variante bleiben die Tiefdrucksysteme Ortstreu, so dass mit der daraus resultierenden Vorderseite sehr warme aber auch feuchte Luftmassen aus südlichen Richtungen nach Deutschland geführt werden können. In der zweiten Variante können die Tiefdrucksysteme das Hoch bei Skandinavien auf seinen südlichen Gradienten "unterwandern", was eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für sog. Vb-Wetterlagen (Mittelmeertief, teils mild bis warm, über dem Süden regnerisch) ergeben könnte. Das europäische Wettermodell simuliert ganz ähnlich Varianten, wenngleich das Zirkulationsmuster deutlich meridionaler Aufgestellt ist. Geht es nach den Kontrollläufen, so bestätigt sich nach dem kühlen Zeitraum zwischen dem 4./9. September ein sich langsam normalisierender und ab dem 12. September ein leicht positiver Temperaturtrend bei einer langsam ansteigenden Niederschlagswahrscheinlichkeit. Geht es nach den Verhältnissen der Kontrollläufe von zu kalt (<+14) / normal (+15/+21) / zu warm (>+22), so liegen diese am 12. September bei 5/70/25 und am 19. September bei 15/35/50 und bestätigen mehrheitlich auch heute ein ansteigendes Temperaturniveau im zweiten September-Drittel.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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