Wetter Winter 2015/2016 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Winter 2015/2016 - Wettervorhersage vom 22. Januar

Die Temperaturen steigen bereits am kommenden Wochenende an und erreichen zum Start in die neue Woche - unter Umständen - über dem Westen schon Werte, welche mit bis +14 Grad im zweistelligen Bereich liegen können. Zur Wochenmitte hin stellt sich langsam eine stürmische Westwetterlage mit viel Niederschlag und Wind ein (s. aktuelle Wettervorhersage). Der Übergangsbereich zwischen kalt und mild kann insbesondere am heutigen Freitag und in der Nacht auf Samstag zu gefährlichen Situationen auf den Straßen führen ( Simulation der zu erwartenden Niederschlagsformen | Unwetterwarnungen | Warnlagenbericht).

Seit ein paar Tagen zeichnet sich ab Mittwoch in den Simulationen des europäischen und auch amerikanischen Wettermodells die Ausbildung einer aktiv-dynamischen Westwetterlage ab, welche auch heute erneut berechnet und somit zunehmend wahrscheinlicher wird.

Der Grund ist ein erneut kräftiger Kaltluftvorstoß zwischen Kanada/Grönland in Richtung Neufundland, was die "Wetterküche" auf dem Atlantik in Gang setzt. Ein Tiefdrucksystem nach dem anderen wird in Richtung Skandinavien entsendet, was das Hochdrucksystem zwischen den Azoren und der Mittelmeerregion in eine passive Lage versetzt. Somit richten sich die Gradienten zwischen tiefem und hohem Luftdruck stringent von West nach Ost aus, was diese dynamische Wetterlage entstehen lassen kann.

So ist im Zeitraum 27./31. Januar mit einer höheren Wahrscheinlichkeit mit Starkwindereignissen zu rechnen, wobei mit sog. Schnellläuferoptionen auch Potential für Extremwindereignisse gegeben ist. Die aktuell berechneten Windgeschwindigkeiten können in tieferen Lagen bspw. am 29. Januar zwischen 30-70 km/h und über exponierten Lagen und entlang der Küste von Nord- und Ostsee zwischen 80-120 km/h erreichen.

Und der Winter? Bei Westwetterlagen kommt es zu drei Wetterphasen: milde Vorderseite, Übergangsphase und einer nachfolgenden kühleren Rückseite. Da die Dynamik und die einzelnen Phasen kurzweilig sind, ist unter Umständen auf der jeweiligen Rückseite der eine oder andere Schnee-, Schneeregen oder Graupelschauer nicht auszuschließen - mit Winter hat das aber nichts zu tun und der zieht sich bei Tageswerten zwischen +1/+10 Grad bis auf die höhere Lagen der Alpen von Deutschland, Österreich und der Schweiz zurück - die Schneefallgrenze schwankt zumeist zwischen 1.000-2.000 Meter. Ob es Anfang Februar wieder kälter wird, oder die aktiv-dynamische Westwetterlage bestehen bleibt, klären wir zusammen mit dem möglichen Major Warming in einem neuen Wettertrend für das Wetter Februar und gegen 21:00 Uhr erfolgt an dieser Stelle eine kurze Aktualisierung der Winterprognose.
Aktualisierung:
Kaum Veränderungen. Beide Wettermodelle bleiben bei einer Abwechslungsreichen Wetterlage Ende Januar, bei der die Temperaturen vielfach im für die Jahreszeit zu milden Bereich liegen. Das kräftige Minor-Warming bleibt auch in den abendlichen Berechnungen erhalten, was die für die Wetterentwicklung Anfang Februar noch Fragen aufwirft. Die Kontrollläufe stützen jedoch mehr und mehr Anfang Februar eine Fortführung der zu milden Temperaturwerte.
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Wetter Winter 2015/2016 - Wetterprognose vom 21. Januar

Es wird am kommenden Wochenende deutlich milder, teils kann über dem Westen auch die +10 Grad Marke erreicht werden. Somit taut die vorhandene Schneedecke bei weiterhin positiven Temperaturen bis zum Start in die neue Woche wohl unterhalb etwa 500-700 Meter weiter ab (s. teils Schneeprognose bis Sonntagabend).

Bereits gestern hat sich ein Trend zu einer nachhaltigen Milderung bis Ende Januar gezeigt, welcher heute von beiden Wettermodellen erneut bestätigt wird. Betrachtet man die Großwetterlage, so ist die atlantische Frontalzone mit ihrer Tiefdruckrinne von Neufundland, über Island bis nach Skandinavien aktiv, während sich das Hochdrucksystem von den Azoren bis über das östliche Mittelmeer in südlicher Position erstrecken kann. In Folge daraus stellt sich über Deutschland, Österreich und der Schweiz eine relativ milde Südwest- bis Westwetterlage ein, bei der die Niederschlagsneigung über dem Norden und Nordwesten höher als über dem Süden und Südosten ausfallen kann. Wie mild kann es werden? Die simulierten Tageshöchstwerte liegen zumeist zwischen +3/+6 Grad im nasskalten und teils mit bis +8 Grad über dem Westen im milden Temperaturbereich.

Wie gesichert ist diese Milderung? Sowohl das amerikanische als auch europäische Wettermodell stützen diese Entwicklung mehrheitlich und auch die Kontrollläufe stützen diese Entwicklung. Schaut man auf die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<-1) / normal (+0/+5) / zu warm (>+6), so liegen diese am 31. Januar bei 15/20/65 (gestern: 20/30/50). Die noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 15 Prozent bezifferten zu kalten Varianten entstammen noch aus einer Variante mit Skandinavienhoch und Zuführung kalter Luftmassen aus östlichen Richtungen. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend Februar und gegen 21:00 Uhr an dieser Stelle mit einem kurzem Update zum Wetter Winter.
Aktualisierung:
Das amerikanische Wettermodell simuliert heute Abend eine sehr lebhafte - aktiv-dynamische - Westwetterlage im Zeitraum 26. Januar / 2. Februar, bei der Starkwindereignisse nicht auszuschließen sind. Die Temperaturen schwanken dabei zwischen der milden Vorderseite und kühlen/nasskalten Rückseite, so dass durchaus der eine oder andere Graupel- oder Schneeschauer möglich ist - vielfach bleibt es jedoch für die Jahreszeit zu mild und mit winterlichen Verhältnissen hat das wenig zu tun. Das europäische Wettermodell simuliert einen ganz ähnlichen Ansatz, bei dem auch Schnellläufer-Optionen mit Extremwindereignissen im Zeitraum 26./31. Januar nicht unmöglich sind. Wir wurden gefragt, ob diese Schwankungen der letzten Tage etwas mit dem teils kräftigen Minor-Warming etwas zu tun haben. Nein, denn eine Veränderung der Stratosphärensituation setzt sich immer etwas zeitversetzt in die unteren Luftschichten durch. So wird auch heute Abend ein äußerst kräftiges Minor Warming mit Ansatz zum Major Warming Ende Januar / Anfang Februar simuliert, das hätte jedoch erst in den darauf folgenden Tagen Auswirkungen. Woran liegt es dann? Ganz einfach - über dem östlichen Kanada/Grönland sammeln sich kalte Luftmassen an und strömen in Richtung Neufundland. Die atlantische Frontalzone setzt alles daran, das normale West-Ost Zirkulationsmuster wieder herzustellen - und das funktioniert eben nur so (Normalisierung des Polarwirbels - neutraler/positiver AO-Index bei positiven NAO-Index). Das Hochdrucksystem kann da wenig entgegensetzen und auch nur der zwanghafteste Versuch Kontakt mit dem Kontinentalhoch aufzubauen wird schon im Ansatz unterbunden. Ein turbulenter Wetterausklang für den Januar steht für Deutschland, Österreich und der Schweiz wohl bevor. Ob im ersten Februar-Drittel ein mögliches Major Warming für eine Umkehr sorgen kann, wird sich erst in den kommenden Tagen herausstellen.

Wetter Winter 2015/2016 - Wetterprognose vom 20. Januar

Am Wochenende und auch zum Start in die neue Woche wird es von Westen her allmählich milder, so dass die Temperaturen tagsüber - je nach Nebelauflösung - mit -1/+7 Grad verbreitet in den positiven Bereich ansteigen können. So kann in tieferen und mittleren Lagen (400-700 Meter) die Schneedecke an- bzw. abtauen. Aber auch in höheren Lagen ist mit höhenmilder Luftmassen in knapp 1.600 Meter Höhe von +4/+8 Grad bei einen negativen Taupunktwert ein langsames an tauen zu erwarten (s. aktuelle Wettervorhersage).

Wie geht es weiter? Die Wettermodelle sind sich mit dem Temperaturverlauf bis zum 28. Januar weitgehend einig - es bleibt bei einem nasskalten bis milden Temperaturempfinden. Ob Niederschlag oder Dauernebel zu erwarten ist, hängt noch maßgeblich von der Hochdruckposition ab. Das amerikanische Wettermodell positioniert das Hochdrucksystem direkt über Deutschland, Österreich und der Schweiz, so dass über dem Norden und Osten von Deutschland die schwache Niederschlagsneigung am 27./28. Januar ansteigen könnte. Da in dieser gradientenschwachen Umgebung eine Durchmischung der Luftmassen fehlt, wird die Kälte vor "Ort produziert", so dass die Tagestemperaturen vom 27. Januar mit +1/+7 Grad bis zum 31. Januar auf -2/+2 Grad absinken können (Winter "light").

Etwas anders ist die Simulation des europäischen Wettermodells, welche das Hoch nicht dominant über Deutschland positioniert, sondern etwas südlicher berechnet. Somit setzt sich die atlantische Frontalzone bis nach Skandinavien durch und sorgt auch über dem mitteleuropäischen Raum für eine etwas höhere Dynamik, was zu einer erhöhten Niederschlagsneigung bei einer aktiven Durchmischung der Luftmassen führen kann. Anders formuliert simuliert das europäische Wettermodell im Zeitraum 25./28. Januar höhere Temperaturen bei einer gemäßigten Niederschlagswahrscheinlichkeit, welche über dem Norden höher als über dem Süden ausfallen kann. Darüber hinaus berechnet das europäische Wettermodell eine Dominanz des Hochdrucksystems für Deutschland, Österreich und die Schweiz, so dass ein ähnlicher Vorgang wie nach dem amerikanischen Wettermodell zu beobachten ist - eine langsame Abkühlung, wenngleich die Temperaturen mit -1/+5 Grad etwas höher und überwiegend im nasskalten Bereich liegen können.

Die Kontrollläufe bestätigen die Milderung seit Tagen, sie bestätigen aber auch einen langsamen aber stetigen Rückgang der Temperaturen zum Monatsende hin. So liegt das Temperaturspektrum der Kontrollläufe am 26. Januar zwischen -7/+11 Grad (Mittelwert: +7 Grad über dem Westen, +4 Grad über dem Süden und Norden und +2 Grad über dem Osten) und am 31. Januar zwischen -12/+12 Grad (Mittelwert: +4 Grad über dem Westen, +1/+2 Grad über dem Norden und Süden und -1 Grad über dem Osten). Eine nachhaltige Milderung sieht anders aus. Wie sich das auf das Wetter in den ersten Februar-Tagen auswirken kann und was das Warming in Stratosphärenhöhe macht, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend Februar. Gegen 21:00 Uhr erfolgt an dieser Stelle eine kurze Aktualisierung der Wetterprognose Winter.
Aktualisierung:
Die Milderung bleibt das dominierende Element in den Simulationen der Wettermodelle. Zwar berechnete das amerikanische Wettermodell heute Nachmittag eine Variante mit einem Hoch über Skandinavien Ende Januar, was bereits zum 27./28. Januar wieder kälteres Wetter zur Folge gehabt hätte, dieses spielt heute Abend jedoch kaum mehr eine Rolle. Zwar bleibt der Ansatz hierfür erhalten, jedoch ist die atlantische Frontalzone nach dem amerikanischen und auch europäischen Wettermodell stärker und nimmt mehr und mehr Einfluss auf das Wettergeschehen über Deutschland, Österreich und die Schweiz, was die Milderung nachhaltiger und bis in höhere Lagen für ein ab,- antauen der dortigen Schneedecke sorgen kann. Ist das nur eine Momentaufnahme oder sind da Veränderungen möglich? Die Kontrollläufe berechnen mehrheitlich die Milderung seit Tagen, insofern sind Veränderungen sicherlich noch möglich, jedoch zunehmend unwahrscheinlicher. Die Frage wird sein, wie mild es werden kann. Nach den aktuellen Berechnungen wären Temperaturen zwischen +5/+11 Grad bspw. am 27. Januar nicht auszuschließen, wobei der Mittelwert der Kontrollläufe über dem Westen und Süden bei +7/+8 Grad, über dem Norden bei +6 Grad und über dem Osten bei +4 Grad liegt. Das ist insgesamt gegenüber den letzten Tagen ein "Sprung" nach oben. Und darüber hinaus bleibt es mild? Die Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Milderung ist der Durchbruch der atlantischen Frontalzone in Richtung Skandinavien und dieser gelingt in den Abendsimulationen zunächst zögerlich, im weiteren Verlauf hat das Hoch jedoch keine Chance mehr sich nach Norden auszudehnen und legt sich in einer von Südwest nach Nordost verlaufenden Hochdruckachse über Mitteleuropa, was eine milde Südwest- bis Westwetterlage zur Folge haben kann. Vergleicht man die Verhältnisse der Kontrollläufe gegenüber heute Mittag von zu kalt (<-1) / normal (+0/+5) / zu warm (>+6), so liegen diese am 31. Januar bei 20/30/50 (heute Mittag: 40/30/30) und am 4. Februar bei 10/25/65 (heute Mittag: 30/30/40), was einen Trend zu einer nachhaltigen Milderung aufzeigt, dieser sich jedoch in den kommenden Tagen erst noch bestätigen muss. Das kräftige Minor-Warming Ende Januar in Stratosphärenhöhe bleibt mit Ansatz zum Major Warming in den Berechnungen des amerikanischen Wettermodells erhalten.

Wetter Winter 2015/2016 - Wetterprognose vom 19. Januar

Die langsame aber doch stetige Milderung setzt sich am kommenden Wochenende durch und sorgt am Sonntag z.T. auch schon über den östlichen Landesteilen für leichte Plusgrade, während die Werte über dem Westen bereits auf +2/+6 Grad ansteigen können (Details s. aktuelle Wettervorhersage).

Soweit stimmen die Wettermodelle mit ihren heutigen Simulationen überein. Darüber hinaus berechnen ebenfalls beide Wettermodelle bis Ende Januar keine weitere Abkühlung, so dass die Tageswerte sich verbreitet mit +0/+5 Grad, über dem Westen auch bis +7 Grad zumeist im nasskalten bis milden Bereich bewegen können.

Betrachtet man allerdings die Details, so ist dieser Wettertrend keineswegs so klar, wie er sich in der Simulation darstellt. Entscheidend über kalte oder milde Werte ist und bleibt die Hochdruckposition. Dieses Hochdrucksystem wird sowohl nach dem amerikanischen als auch europäischen Wettermodell im Bereich zwischen der Mittelmeerregion und dem östlichen Europa simuliert, sodass Deutschland, Österreich und auch die Schweiz auf die milde Südwest bis Südanströmung der Hochdruckgradienten gelangen kann. Liegt das Hoch hingegen über Deutschland, so ist eine Inversionswetterlage möglich und liegt es weiter westlich, so ist eine nasskalte Nordwest- bis Nordanströmung wahrscheinlicher. Deutlicher zeigen sich die Differenzen des Temperaturspektrums, welches am 25. Januar zwischen -8/+12 Grad (Mittelwert: +4 Grad über dem Westen, +1/+2 Grad über dem Süden und Norden und -1 Grad über dem Osten) und am 28. Januar zwischen -13/+12 Grad (Mittelwert: +3 Grad über dem Westen, +0/+1 Grad über dem Norden und Süden und -4 Grad über dem Osten) liegen kann. Niederschläge sind zwar möglich, jedoch zeigt der Niederschlagstrend im Zeitraum 25./31. Januar nur eine schwache Niederschlagsneigung.

Vieles spricht also für eine Hochdruckdominanz in den letzten Januar-Tagen und ob kalte oder milde Werte erwartet werden können entscheidet die Hochdruckposition. Welche Variante wäre denn wahrscheinlicher? Blickt man auf die Verhältnisse der Kontrollläufe und vergleicht diese mit des gestrigen Werten von zu kalt (<-1) / normal (+0/+5) / zu warm (>+6), so liegen diese am 25. Januar bei 35/40/25 (gestern: 45/35/20) und am 31. Januar bei 25/40/35 (gestern: 45/35/20). Die Wahrscheinlichkeit von Jahreszeit-typischen, bzw. etwas zu hohen Temperaturen ist demnach höher einzustufen als zu kalte Varianten. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem ersten Witterungstrend für das Wetter Februar 2016 mit einem Ausblick auf ein mögliches Major-Warming in Stratosphärenhöhe und im Laufe des Abends erfolgt an dieser Stelle eine Aktualisierung der Wetterprognose Winter.
Aktualisierung:
Das Hochdrucksystem bleibt nach beiden Wettermodellen bis Ende Januar in einer für Deutschland, Österreich und die Schweiz dominanten Position, so dass es der atlantischen Frontalzone nicht gelingen mag unser Wetter maßgeblich zu beeinflussen. Mit dem hohen Luftdruck kann sich bereits zum kommenden Wochenende eine Milderung von West nach Ost durchsetzen, was die Tageswerte im Zeitraum 25./30. Januar über dem Westen auf +4/+8 Grad, über dem Süden auf +2/+6 Grad, über dem Norden auf +2/+4 Grad und über dem Osten auf -2/+1 Grad ansteigen lassen kann. Die Niederschlagsneigung ist über dem Norden und Osten höher zu bewerten, als über dem Süden und Westen, so können die möglichen Niederschläge über dem Osten noch vielfach bis in tiefere Lagen als Schnee niedergehen. Das kräftige Minor Warming mit ernstzunehmenden Ansatz für ein Major-Warming wird weiterhin im Zeitraum 27./31. Januar simuliert.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,83 +0,85 -0,25 743 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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