Wetter im Winter 2015 - Wetterprognose vom 19. Februar

Bis zum 23. Februar nimmt der wechselhafte und zunehmend auch windige Grundcharakter beim Wetter zu. Voraussichtlich in der Nacht auf Montag, bzw. auch tagsüber sind die ersten stürmischen Böen nicht auszuschließen. Im restlichen Verlauf der Woche zeigt sich in den heutigen Simulationen der Wettermodelle eine aktiv-dynamische Wetterentwicklung über Mitteleuropa. Die dominante Rolle wird von einer Tiefdruckrinne übernommen, welche zwischen Neufundland über Island bis nach Skandinavien verläuft. Deutschland liegt in der Gradientenstruktur auf der südlichen Seite, so dass mögliche Randtiefentwicklungen über Deutschland im Wochenverlauf auch zu Starkwindereignissen führen können - in einigen Simulationen sind auch Extremwindereignisse (>100 km/h) nicht auszuschließen. Bedingt durch die Gradientenstruktur sind die Starkwindereignisse im Norden wahrscheinlicher, als in den südlichen Landesteilen. In der Niederschlagsbetrachtung zeigt sich ebenfalls eine rege Aktivität, so dass im Zeitraum 23./28. Februar schon mit fast täglichen Niederschlägen gerechnet werden kann. Ob die Niederschläge in flüssiger oder gar auch in fester Form niedergehen werden, hängt im Wesentlichen davon ab, ob gerade eine Vorderseiten- oder Rückseitenstruktur des jeweiligen Tiefdrucksystems aktiv ist. Vorderseitig können die Temperaturen von Nordwest nach Südost auf +12/+4 Grad ansteigen, während Rückseitig die Temperaturen auf +7/+0 Grad absinken können - insbesondere in den Nächten ist leichter Frost nicht gänzlich auszuschließen. So schwankt die Schneefallgrenze zumeist zwischen 700-1.000 Meter und kann kurzweilig - insbesondere in den Nächten - auch in Lagen darunter absinken. Im Grunde entspricht der Wettercharakter aber weniger einem winterlichen Charakter, sondern vielmehr einem nasskalten Witterungscharakter. Die Kontrollläufe stützen den normalisierenden Temperaturtrend im letzten Februar-Drittel auch heute mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 24. Februar zwischen +2/+6 Grad (Mittelwert: +3/+5 Grad) und am 28. Februar zwischen -2/+7 Grad (Mittelwert: +3/+5 Grad). Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im März.
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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,79 +0,75 -0,48 610 l/m² - zu nass
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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