Zum kommenden Wochenende macht sich der Tiefdruckeinfluss mit einem zunehmend wechselhaften und am Freitag und Samstag auch windigem Wetter bemerkbar. Im Zeitraum zwischen dem 23./28. Februar bestätigen die Wettermodelle die Simulationen der letzten Tage. So wird es mit einer West- bis Nordwestzirkulation zunehmend wechselhafter und auch windiger bei einem überwiegend nasskalten Temperaturcharakter. Das amerikanische Wettermodell simuliert in diesem Zeitraum die Tiefdruckrinne zwischen Neufundland, Island und Skandinavien, bei der Deutschland am südlichen Gradienten liegt. Gleichzeitig neigt sich die Achse des Azorenhoch in eine West-Ost, teils auch Nordwest-Südost Ausrichtung, so dass im Zusammenspiel der Systeme zueinander die Grundlegende Strömung über Deutschland aus West bis Nordwest kommt. Die Temperaturen schwanken tagsüber zwischen +0/+4 Grad im Süden und +2/+5 Grad im Norden, so dass ab den mittleren Lagen (400-800 Meter) Schneefall nicht auszuschließen ist. Da sich jedoch milde und kühlere Luftmassen je nach Vorder-, bzw. Rückseite abwechseln, ist mit winterlichen Verhältnissen erst in Lagen oberhalb etwa 700-900 Meter zu rechnen. Das europäische Wettermodell simuliert einen ähnlichen Ansatz, wobei hier die Nordwestwetterlage deutlicher ausgeprägt ist und winterliche Verhältnisse durchaus zwischen 500-800 Meter schwanken können. Da sich Deutschland auf der südlichen Gradientenlinie der Tiefdrucksysteme befindet, sind Randtiefentwicklungen mit Starkwindereignissen nicht auszuschließen. Je nach Simulation sind auch Extremwindereignisse möglich (>100 km/h). Die Details zu diesen Randtiefsystemen müssen in den kommenden Tagen noch abgewartet werden, so dass Veränderungen zum heutigen Stand noch wahrscheinlich sind. Zusammenfassend endet der Februar mit höherer Wahrscheinlichkeit windig, wechselhaft und nasskalt mit winterlichen Optionen ab den mittleren Lagen. Ob das wechselhafte und nasskalte Wetter auch Anfang März beeinflussen kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im März.

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