Nach dem überwiegend ruhigen Wetterverlauf bis zum kommenden Freitag, zeigt sich mit Beginn des letzten Februar-Drittels ein langsamer Umbau des Zirkulationsmusters. Der atlantischen Frontalzone gelingt es nach der Simulation des amerikanischen und europäischen Wettermodells, sich bis zum 20. Februar über Island, Skandinavien zu positionieren und dort auch zu manifestieren, so dass in weiterer Abfolge ein Tiefdrucksystem nach dem anderen von Westen sich Mitteleuropa nähern kann. Deutschland liegt zum heutigen Stand an der südlichen Gradientenseite der Frontalzone, so dass das Wetter bereits zum kommenden Wochenende wechselhafter und windiger werden kann, wobei in der entsprechenden Vorderseitenstruktur des herannahenden Tiefdrucksystems noch relativ milde Luftmassen nach Deutschland geführt werden können (+3/+7, bzw. +5/+12 Grad). Im weiteren Verlauf "schwingt" sich das System ein, so dass bis zum 28. Februar auch Randtiefentwicklungen mit Starkwindereignissen über Deutschland nicht auszuschließen sind. Das Strömungsmuster gleicht dem einer Westwindzirkulation, was ein Auf und Ab bei den Temperaturen zur Folge haben kann (milde Vorder- und kühle Rückseite). Schnee-, Schneeregen und Graupelschauer sind in diesem Zeitraum ab den mittleren, teils auch bis in tiefere Lagen (insbesondere in den Nächten) nicht auszuschließen, winterliche Verhältnisse sind zum heutigen Stand jedoch erst in Lagen oberhalb etwa 700-1.000 Meter zu erwarten. Blickt man auf die Kontrollläufe, so erkennt man im letzten Februar-Drittel eine sich langsam normalisierende bis leicht zu kühle Temperaturentwicklung, was vielerorts jedoch einem nasskalten Temperaturcharakter entspricht. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 20. Februar zwischen +4/+9 Grad (Mittelwert: +5/+6 Grad), am 24. Februar zwischen -2/+7 Grad (Mittelwert: +2/+4 Grad) und am 28. Februar zwischen -2/+11 Grad (Mittelwert: +4/+5 Grad). Anders formuliert: der Winter wird es auch im letzten Februar-Drittel schwer haben, sich bis in tiefere Lagen durchzusetzen und es ist vielfach mit einer nasskalten Weitterung zu rechnen - in höheren Lagen ist hingegen weiterer Neuschneezuwachs nicht auszuschließen.

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