Wetter Winter 2014/2015 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2015 - Wetterprognose vom 16. Februar

Nach dem überwiegend ruhigen Wetterverlauf bis zum kommenden Freitag, zeigt sich mit Beginn des letzten Februar-Drittels ein langsamer Umbau des Zirkulationsmusters. Der atlantischen Frontalzone gelingt es nach der Simulation des amerikanischen und europäischen Wettermodells, sich bis zum 20. Februar über Island, Skandinavien zu positionieren und dort auch zu manifestieren, so dass in weiterer Abfolge ein Tiefdrucksystem nach dem anderen von Westen sich Mitteleuropa nähern kann. Deutschland liegt zum heutigen Stand an der südlichen Gradientenseite der Frontalzone, so dass das Wetter bereits zum kommenden Wochenende wechselhafter und windiger werden kann, wobei in der entsprechenden Vorderseitenstruktur des herannahenden Tiefdrucksystems noch relativ milde Luftmassen nach Deutschland geführt werden können (+3/+7, bzw. +5/+12 Grad). Im weiteren Verlauf "schwingt" sich das System ein, so dass bis zum 28. Februar auch Randtiefentwicklungen mit Starkwindereignissen über Deutschland nicht auszuschließen sind. Das Strömungsmuster gleicht dem einer Westwindzirkulation, was ein Auf und Ab bei den Temperaturen zur Folge haben kann (milde Vorder- und kühle Rückseite). Schnee-, Schneeregen und Graupelschauer sind in diesem Zeitraum ab den mittleren, teils auch bis in tiefere Lagen (insbesondere in den Nächten) nicht auszuschließen, winterliche Verhältnisse sind zum heutigen Stand jedoch erst in Lagen oberhalb etwa 700-1.000 Meter zu erwarten. Blickt man auf die Kontrollläufe, so erkennt man im letzten Februar-Drittel eine sich langsam normalisierende bis leicht zu kühle Temperaturentwicklung, was vielerorts jedoch einem nasskalten Temperaturcharakter entspricht. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 20. Februar zwischen +4/+9 Grad (Mittelwert: +5/+6 Grad), am 24. Februar zwischen -2/+7 Grad (Mittelwert: +2/+4 Grad) und am 28. Februar zwischen -2/+11 Grad (Mittelwert: +4/+5 Grad). Anders formuliert: der Winter wird es auch im letzten Februar-Drittel schwer haben, sich bis in tiefere Lagen durchzusetzen und es ist vielfach mit einer nasskalten Weitterung zu rechnen - in höheren Lagen ist hingegen weiterer Neuschneezuwachs nicht auszuschließen.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,3 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +1,0 79 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,56 +2,17 +1,48 633 l/m² - etwas zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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