Der Trend in den Simulationen der Wettermodelle der letzten Tage setzt sich auch heute fort. So bleibt der Zeitraum bis zum 20. Februar noch überwiegend ruhig, teils neblig-trüb und weitgehend niederschlagsarm. Nach teils frostigen Nächten steigen die Tageswerte - je nach Sonnenscheindauer - auf -1/+4 Grad, bzw. +4/+9 Grad und örtlich sind auch bis +11 Grad möglich. Bereits am kommenden Wochenende schwächt sich die für das ruhige Wetter verantwortliche Hochdruckbrücke über Mitteleuropa weiter ab, so dass die atlantische Frontalzone ihren Einfluss auf das Wetter in Deutschland ausweiten kann. Der Gesamtprozess der Umstellung geht nicht schlagartig, sondern eher langsam vonstatten. So nimmt die Niederschlagswahrscheinlichkeit am Freitag von Westen her etwas zu und erreicht zum Samstag auch den Osten - viel Niederschlag ist zum heutigen Stand noch nicht zu erwarten. Im Zeitraum 22./25. Februar verlagert sich die Frontalzone zwischen Island, England und Skandinavien, so dass Deutschland in den Einflussbereich der südlichen Gradienten gelangen kann. Starkwindereignisse sind - Aufgrund von Randtiefentwicklungen - nicht ausgeschlossen, Extremwindereignisse sind zum heutigen Stand bis zum 25. Februar jedoch weniger wahrscheinlich. Das Zirkulationsmuster entspricht dem einer Westwindwetterlage, bei der im steten Wechsel Frontensysteme von West nach Ost verlagert werden und der Grundcharakter sich über Deutschland zunehmend wechselhaft, windig und überwiegend nasskalt gestalten kann. Die Schneefallgrenze schwankt bei Tageswerten im Bereich von +2/+7 Grad zwischen 500-1.000 Meter, so dass in mittleren Lagen durchaus auch mit Schneefall gerechnet werden kann - wobei winterliche Verhältnisse mit Ausbreitung einer Schneedecke zum heutigen Stand erst in Lagen oberhalb etwa 700-800 Meter wahrscheinlich sind. Die Kontrollläufe stützen die zunehmend wechselhafte Wetterphase im letzten Februar-Drittel. So bleibt das Temperaturspektrum groß, jedoch am "Auf und Ab" erkennt man die Durchzugsphase von Frontensystemen mit ihrer warmen Vorder- und kühlen Rückseite (Westwetterlage). So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 20. Februar zwischen +0/+8 Grad (Mittelwert: +5/+6 Grad), am 24. Februar zwischen +1/+10 Grad (Mittelwert: +3/+5 Grad) und am 28. Februar zwischen -3/+12 Grad (Mittelwert: +3/+5 Grad). Gerade zum Wechsel in den März zeigen sich in den Simulationen eine zunehmende Anzahl von kühleren Varianten, was nach einer aktiven Westwetterphase häufiger vorkommen kann. Mehr dazu gegen 17:00 Uhr in einem ersten Witterungstrend zum Wetter im Frühling.

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