Bis zum 17. Dezember bleibt das Wetter unwinterlich, zwar gelangen von heute bis Dienstag kühlere Luftmassen nach Deutschland, so dass der eine oder andere Schneeregen-, Graupel- oder gar kurze Schneeschauer in mittleren Lagen nicht auszuschließen ist - aber Winterwetter ist anders definiert. Im Zeitraum zwischen dem 17./20. Dezember simulieren beide Wettermodelle einen kräftigen Tiefdruckkern zwischen Island/Skandinavien du ein Azorenhoch mit einer recht flachen West-Ost Achsausrichtung. Dort wo beide Systeme aufeinanderprallen, werden die Gradienten entsprechend dichter aneinander gedrängt, was über Deutschland im Zeitraum zwischen dem 17./19. Dezember mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere Starkwindereignisse zur Folge haben kann. Zwar sind die Details der Gradientenabläufe noch nicht gesichert, aber zum heutigen Stand könnte der Sturm am 19. Dezember mit Windgeschwindigkeiten zwischen verbreitet 50-90 km/h, über exponierten Lagen und an der Küste auch bis 120 km/h seinen voraussichtlichen Höhepunkt erreichen. Mit dem Wind wird auch der Regen von West nach Ost über Deutschland hinweg "peitschen". Die Temperaturen steigen mit der kräftigen Westströmung weiter an, so dass verbreitet Werte zwischen +7/+11 Grad erwartet werden können, örtlich auch darüber. Der Winter lässt weiterhin auf sich warten und schaut man auf die aktuellen Schneehöhen, so melden aktuell 5 Stationen etwas Schnee - vor allem im Bay. Wald, der Mittelgebirge und der Zugspitze - viel ist das aber nicht und die Schneefallgrenze wird im Zeitraum bis zum 20. Dezember voraussichtlich wieder bis auf über 2.000 Meter ansteigen können. Die Kontrollläufe stützen die aktiv-dynamische Wetterentwicklung mehrheitlich und auch der Temperatursprung in die positive Richtung manifestiert sich so langsam. So liegt das Temperaturspektrum am 19. Dezember zwischen +3/+12 Grad (Mittelwert: +8 Grad). Ob sich daran etwas in der Vorweihnachtszeit, bzw. an Weihnachten selbst verändern wird, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zu Weihnachten.

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