Wetter Winter 2014/2015 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2014/2015 - Wetterprognose vom 13. Dezember

Bis zum 17. Dezember bleibt das Wetter unwinterlich, zwar gelangen von heute bis Dienstag kühlere Luftmassen nach Deutschland, so dass der eine oder andere Schneeregen-, Graupel- oder gar kurze Schneeschauer in mittleren Lagen nicht auszuschließen ist - aber Winterwetter ist anders definiert. Im Zeitraum zwischen dem 17./20. Dezember simulieren beide Wettermodelle einen kräftigen Tiefdruckkern zwischen Island/Skandinavien du ein Azorenhoch mit einer recht flachen West-Ost Achsausrichtung. Dort wo beide Systeme aufeinanderprallen, werden die Gradienten entsprechend dichter aneinander gedrängt, was über Deutschland im Zeitraum zwischen dem 17./19. Dezember mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere Starkwindereignisse zur Folge haben kann. Zwar sind die Details der Gradientenabläufe noch nicht gesichert, aber zum heutigen Stand könnte der Sturm am 19. Dezember mit Windgeschwindigkeiten zwischen verbreitet 50-90 km/h, über exponierten Lagen und an der Küste auch bis 120 km/h seinen voraussichtlichen Höhepunkt erreichen. Mit dem Wind wird auch der Regen von West nach Ost über Deutschland hinweg "peitschen". Die Temperaturen steigen mit der kräftigen Westströmung weiter an, so dass verbreitet Werte zwischen +7/+11 Grad erwartet werden können, örtlich auch darüber. Der Winter lässt weiterhin auf sich warten und schaut man auf die aktuellen Schneehöhen, so melden aktuell 5 Stationen etwas Schnee - vor allem im Bay. Wald, der Mittelgebirge und der Zugspitze - viel ist das aber nicht und die Schneefallgrenze wird im Zeitraum bis zum 20. Dezember voraussichtlich wieder bis auf über 2.000 Meter ansteigen können. Die Kontrollläufe stützen die aktiv-dynamische Wetterentwicklung mehrheitlich und auch der Temperatursprung in die positive Richtung manifestiert sich so langsam. So liegt das Temperaturspektrum am 19. Dezember zwischen +3/+12 Grad (Mittelwert: +8 Grad). Ob sich daran etwas in der Vorweihnachtszeit, bzw. an Weihnachten selbst verändern wird, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zu Weihnachten.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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