In rascher Abfolge ziehen im Zeitraum zwischen dem 11./20. Dezember die Tiefdruckausläufer aus Westen heran und sorgen insbesondere im Zeitraum zwischen dem 11./13. Dezember und voraussichtlich auch im Zeitraum zwischen dem 16./20. Dezember für Starkwindereignisse, wobei unter "günstigen" Bedingungen auch mit Randtiefentwicklungen (Schnellläufer) zu rechnen ist - das Potential für Extremwindereignisse bleibt in den Simulationen der Wettermodelle somit grundsätzlich erhalten. Neben dem Wind und Sturm gibt es auch eine rege Niederschlagsaktivität, welche nur kurzzeitig von trockenen Phasen unterbrochen werden kann. Die Hauptniederschlagsaktivität wird dabei über der Westhälfte simuliert und lässt in Richtung Osten und Südosten etwas nach - auf Regenschattenseiten sind deutlich weniger Niederschlagsmengen zu erwarten. Die Temperaturen liegen am 14./15. Dezember mit verbreitet +1/+5 Grad noch überwiegend im nasskalten Bereich, steigen aber von Westen her stetig an und können bis zum 17. Dezember Werte zwischen +5/+10 Grad, örtlich auch bis +11/+13 Grad erreichen. Typisches Winterwetter sieht anders aus, vielmehr erinnert das an ein verfrühtes Weihnachtstauwetter, da die Schneefallgrenze bis zum 16. Dezember möglicherweise auf bis 2.000 Meter ansteigen kann. Die Kontrollläufe stützen diesen wechselhaften, überwiegend windigen und teils milden Wettertrend bis zum 20. Dezember mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum am 15. Dezember zwischen +2/+6 Grad (Mittelwert: +3/+5 Grad) und am 20. Dezember zwischen -3/+10 Grad (Mittelwert: +3/+4 Grad). Ob sich daran etwas kurz vor Weihnachten ändern mag, klären wir gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter an Weihnachten.

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