In den kommenden Stunden ist bei wechselhaften Wetter und teils milden Temperaturen mit Starkwindereignissen zu rechnen, welche zum Wochenende hin nachlassen und die Temperaturen wieder etwas zurückgehen können. Doch bereits am Sonntag frischt der Wind im Nordwesten erneut auf und kündigt somit den nächsten Sturmtiefkomplex an. So nimmt nach dem amerikanischen und europäischen Wettermodell zwischen dem 16./20. Dezember der Wind deutlich zu und erreicht seinen voraussichtlichen Höhepunkt am 20./21. Dezember. Randtiefentwicklungen entlang der südlichen Gradientenstruktur werden bei beiden Wettermodellen simuliert, insofern besteht in diesem Zeitraum auch Potential für Extremwindereignisse. Auf der Rückseite der jeweiligen Tiefdrucksysteme sind kurzzeitig in der Höhe auch einfließende kühlere Luftmassen möglich, so dass im Zeitraum zwischen dem 17./19. Dezember der eine oder andere Schnee- und Graupelschauer bis in tiefere Lagen nicht ausgeschlossen ist - insgesamt bewegt sich das Temperaturspektrum aber mit Werten zwischen +1/+6 Grad im nasskalten Bereich und die Schneefallgrenze schwankt zumeist zwischen 600-1.200 Meter (kurzzeitig auch darunter, bzw. auch darüber). Die Kontrollläufe stützen die aktiv-dynamische Wetterentwicklung im Zeitraum zwischen dem 15./20. Dezember mehrheitlich. So ist neben dem Wind auch eine rege Niederschlagsaktivität zu beobachten, wobei das Temperaturspektrum bspw. am 18. Dezember zwischen -2/+9 Grad (Mittelwert: +2 Grad im Süden, +3 Grad im Westen und Osten und im Norden +5 Grad) liegt. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend für das Wetter an Weihnachten.

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