Die kommende Wetterentwicklung bleibt stürmisch und wechselhaft. Die erste "Starkwindwelle" erreicht dabei voraussichtlich am kommenden Freitag ihren Höhepunkt und lässt zum Wochenende langsam nach. So ist am Samstag im Süden noch mit teils länger andauerndem Niederschlag zu rechnen, während im Norden bei geringer Schauerneigung die Bewölkung zeitweilig auch auflockern kann. Am Sonntag steigt mit jedem Kilometer in Richtung Süden die Wahrscheinlichkeit für neblig-trübes Wetter oder hochnebelartige Bewölkung an und es bleibt zunächst noch trocken. Bereits im Tagesverlauf des Sonntags kann im Nordwesten der Wind erneut zunehmend und nachfolgend setzt Niederschlag ein, so dass der Wettercharakter von Sonntag bis Dienstag grundlegend als windig und wechselhaft zu bezeichnen ist. Die Temperaturen schwanken zumeist im Bereich zwischen +0/+5 Grad am Sonntag und bis +3/+8 Grad am Dienstag. Im Zeitraum zwischen dem 16./19. Dezember sind sowohl nach dem amerikanischen, als auch europäischen Wettermodell weitere Starkwindereignisse wahrscheinlich, insbesondere das amerikanische Wettermodell lässt in seinen Simulationen auch Randtiefentwicklungen (Schnellläufer) zu, was zu Extremwindereignissen führen kann (Details bleiben abzuwarten). Bei diesem Westwindströmungsmuster sind winterliche Verhältnisse in tieferen bis mittlere Lagen wenig wahrscheinlich - nicht gänzlich auszuschließen sind in mittleren Lagen am 14. und 18. Dezember kurze Schneefallphasen (Graupel- , Schneeregen-, Schneeschauer) auf der Rückseite eines abziehenden Sturmtiefs. Die Kontrollläufe stützen diese Simulationen mehrheitlich. So ist der Zeitraum zwischen dem 10./19. Dezember als wechselhaft mit einer erhöhten Niederschlagsaktivität zu bezeichnen, wobei im Zeitraum zwischen dem 14./16. Dezember die Niederschläge eine kurz nachlassende Tendenz haben. Das Temperaturspektrum erstreckt sich am 13. Dezember zwischen -1/+9 Grad (Mittelwert: +3/+4 Grad, im Süden auch bis +5 Grad) und am 19. Dezember zwischen -1/+11 Grad (Mittelwert: +5 Grad). Das Langfristmodell korrigiert seine Wetterprognose Aufgrund der aktuellen Entwicklung für Dezember etwas, so dass der Temperaturtrend bei einer leicht erhöhen Niederschlagsneigung gegenüber dem langjährigen Mittelwert als leicht bis deutlich zu warm simuliert wird (+0,5/+2 Grad). Der Januar zeigt sich demnach bei einer deutlich erhöhten Niederschlagserwartung ebenfalls leicht bis deutlich zu warm (+1/+3 Grad) und der Februar bei einer leicht erhöhten Niederschlagswahrscheinlichkeit normal bis leicht zu warm. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter in der Vorweihnachtszeit, bzw. um Weihnachten.

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