Winterwetter ist aktuell nicht in Sicht, vielmehr könnten am Sonntag - überspitzt formuliert - mit örtlich bis +18/+20 Grad im Südwesten früh sommerliche Temperaturen erreicht werden. Der Grund hierfür ist ein Trogsystem bei Portugal, welcher im Verbund mit hohem Luftdruck von Afrika bis Skandinavien reichend sehr warme Luftmassen über die Alpen nach Deutschland führt. Im Verlauf der kommenden Woche wird der Trog abgeschnürt, so dass das Wetter in Deutschland einen leicht wechselhafteren Wettercharakter annimmt, wobei die Temperaturwerte wieder etwas zurückgehen können. Bis zum Freitag bleiben die Werte aber mit +8/+14 Grad im Süden und Westen und +4/+9 Grad im Nordosten im für die Jahreszeit viel zu warmen Bereich. Im Zeitraum zwischen dem 28./30. November simulieren die Wettermodelle einen zunehmenden Einfluss des Tiefdruckzentrums bei England auf das Wetter in Deutschland, so dass der Wettercharakter nicht nur wechselhafter und etwas kühler wird, auch der Wind könnte dann wieder eine Rolle spielen. Sollten die kommenden Tage sich wie in den Prognosen als deutlich zu warm entwickeln, so wird sich der November mit einem aktuellen Temperaturmittelwert von knapp +4 Grad über dem langjährigen Durchschnitt (19961-1990) wohl in eine ganze Reihe von zu warmen Monaten in 2014 einreihen (Ausnahme Mai und August). Der "Frust" vieler Winterfans ist also durchaus nachzuvollziehen - aber es sei an dieser Stelle bemerkt - dass der meteorologische Winterbeginn am 1. Dezember und der kalendarische am 22. Dezember ist. Wie sich das Wetter in den ersten Dezember-Tagen entwickeln kann, klären wir gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Dezember.

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