Wetter Winter 2014/2015 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Herbst / Winter 2014/2015 - Wettertrend vom 24. Oktober

Mit einer Hochdruckverbindung endet der Oktober voraussichtlich zu warm. Erst in den ersten November-Tagen zeichnet sich in den Simulationen eine langsame Umstrukturierung der Großwetterlage ab, bei der das amerikanische Wettermodell ein "normales" West-Ost Zirkulationsmuster bevorzugt, während das europäische Wettermodell mit einer Hochdruckblockade über dem Atlantik eine gestörtes Zirkulationsmuster für wahrscheinlicher hält. Aus beiden Simulationen ist ein gemeinsamer Nenner zu finden: wechselhafter und zunehmend kühlere (normale) Temperaturwerte Anfang November. Darüber hinaus ist Aufgrund der unterschiedlichen Konstellationen im Zeitraum zwischen dem 5./9. November noch viel Interpretationsspielraum gegeben. Dominierend sind dabei der Kaltluftsee über dem europäischen Nordmeer, die rege Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik und das Hochdruckkonstrukt über Mitteleuropa. Nach beiden Wettermodellen werden die Kaltluftmassen über dem Norden weiter nach Osten verfrachtet, was die Tiefdruckaktivität gleichfalls weiter nach Osten verschiebt (sie folgt - vereinf. Ausgedrückt - den Temperaturgegensätzen). Sollte diese Ostwärts Verlagerung eintreten, so ist eine zunehmende Wahrscheinlichkeit für Troglagen Mitteleuropa noch im ersten November-Drittel gegeben (nasskalt). Eine weitere daraus resultierende Variante - wie sie häufiger eintrifft - ist ein Trogvorstoß, welcher nach Südosten abgelenkt wird. Im Osten ist ein kühleres Spektrum als im Westen wahrscheinlicher, da nicht selten ein Hochdrucksystem nachrückt. Zusammenfassend zeigt sich im Trend mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eine Normalisierung der Wetterverhältnisse noch im ersten November-Drittel (gegenüber den langjährigen Mittelwerten). Das Langfristmodell stützt einen normalen bis leicht erhöhten Temperaturverlauf im November bei einer leicht zu trockenen Tendenz für die südlichen Landesteilen. Für die Wintermonate zeigt sich der Dezember und Februar zu warm, der Januar leicht zu warm bei einer leicht erhöhten Niederschlagsneigung. Somit hat sich heute an einem normalen bis leicht zu warmen Wintertrend gegenüber den letzten Wochen kaum etwas verändert.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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