Nach den teils unwetterartigen Wetterereignissen der letzten, bzw. kommenden Stunden beruhigt sich das Wetter zum Wochenende wieder (Wetterwarnungen). Der Grund hierfür ist ein Hochdruckrücken, welcher sich vom westlichen Mittelmeer bis über das nordöstliche Eruopa erstreckt. Im Zusammenspiel mit einem Tief zwischen Island und Skandinavien dreht die Grundströmung auf südwestliche Richtungen, so dass die Temperaturen bei nachlassendem Niederschlag zum Sonntag wieder ansteigen können. In der kommenden Woche bleibt die Großwetterlage mit einem Hochdruckrücken und dem Tief zwischen Island und Skandinavien bestehen. Deutschland gerät nach der Simulation des amerikanischen Wettermodell zunehmend unter den Einfluss des Tiefdruckgradienten, während das Hoch weiter nach Osten verdrängt wird. Freundliches und teils warmes Wetter wäre voraussichtlich am Montag und Dienstag noch zu erwarten, während zur zweiten Wochenhälfte hin teils kräftige Niederschlagsfelder bei auffrischenden Wind und mäßig warmen Temperaturen von West nach Ost ziehen können. Zum Monatswechsel positioniert sich der ehemalige Tiefdruckwirbel zwischen Island und Skandinavien über dem nördlichen Skandinavien. Gleichzeitig setzt aber - auf einer südlicheren Bahn - ein weiteres Tiefdrucksystem auf dem Atlantik nach, so dass eine nördliche Strömungskomponente durch das Skandinavientief nicht in Gang gesetzt werden kann. Der Trend bleibt nach dem amerikanischen Wettermodell im Zeitraum zwischen dem 27./31. Oktober wechselhaft und mäßig warm. Das europäische Wettermodell simuliert - wie das amerikanische Wettermodell auch - eine Südwestwetterlage im Zeitraum zwischen dem 27./29. Oktober. Jedoch nimmt nach dem europäischen Wettermodell der Hochdruckrücken eine westlichere Position ein, so dass der Gradient zwischen Tief und Hoch weiter nach Westen verschoben wird. In Folge daraus wird es etwas wärmer werden können (+14/+18 Grad), wobei die Niederschlagsaktivität von Nordwest nach Südost eine abnehmende Tendenz hat. Spannend simuliert das europäische Wettermodell die Großwetterlage zum Monatswechsel, wenn sich über Skandinavien das Tiefdrucksystem etabliert und im Verbund mit einem Hoch über Grönland kalte Luftmassen nach Süden transportieren könnte. Die daraus möglich resultierenden Wettervarianten klären wir gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im November.

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