Ein Tiefdrucksystem nach dem anderen "jagt" im Verlauf der kommenden Woche von West nach Ost. Dabei gelingt es der atlantischen Frontalzone kurzzeitig sich nach Skandinavien durchzusetzen, schafft es aber zum heutigen Stand nicht, sich dort nachhaltig zu positionieren. Nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells zeigt sich im Zeitraum zwischen dem 25./30. September eine von West nach Ost ausgerichtete Tiefdruckachse, welche von Island bis nach Skandinavien verläuft. Von Süden her kann ein Hochdrucksystem dagegen halten, so dass Deutschland - zum heutigen - Stand überwiegend unter Hochdruckeinfluss verbleiben kann. Im weiteren Verlauf kippt die Achse auf Südwest-Nordost, so dass die Luftanströmung aus südwestlichen Richtungen kommen kann. In Folge daraus steigen die Temperaturen wieder in Richtung +20 Grad Marke, da aber die Luftmassen insgesamt feucht-warm sind, steigt auch das Schauerrisiko an. Das europäische Wettermodell simuliert die Großwetterlage in ähnlicher Gestalt, so dass eine Hochdruckdominanz bei weiterhin zu warmen Temperaturen im Zeitraum zwischen dem 25./30. September die wahrscheinlichste Variante ist. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich einen trockenen Verlauf zwischen dem 27./30. September, während am 25./26. September eine von West nach Ost zunehmende Niederschlagstendenz zu erkennen ist. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 29. September zwischen +14/+24 Grad bei einem Mittelwert von +17 Grad im Norden und +18/+20 Grad im Westen, Süden und Osten. Der Temperaturmittelwert für Deutschland zeigt aktuell ein Überschuss von +2,5 Grad gegenüber dem langjährigen Mittelwert im September, welcher voraussichtlich bis zum Monatsende nicht mehr abgebaut werden kann.

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