Wetter Winter 2014/2015 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Herbst / Winter 2014/2015 - Wettertrend vom 5. September

Wie in den vergangenen Tagen simulieren auch heute die Wettermodelle am Sonntag ein kleinräumiges und langsam ziehendes Tiefdrucksystem über der Nordsee, welches bis zum Mittwoch etwa die Ostsee/Polen erreicht haben wird. Sonst dominiert hoher Luftdruck, so dass es am Wochenende zu teils kräftigen Schauern und örtlichen Gewittern kommen kann, welche aber zum Start in die kommende Woche nachlassen und sich auf die Küstenregion und den Alpenrand konzentrieren können. Dazwischen bleibt es voraussichtlich überwiegend trocken, bei einer leicht abfallenden Temperaturtendenz (je nach Sonnenscheindauer zwischen +16/+23 Grad). In der zweiten Wochenhälfte differenzieren sich die Wettermodelle. Das amerikanische Wettermodell simuliert das Höhentief über dem östlichen Europa dynamischer, so dass dieses maßgeblich dazu beitragen kann, dass die Hochdruckverbindung zwischen einem über dem nordöstlichen Europa liegenden Hoch und dem Azorenhoch unterbunden werden kann. Nachfolgend können im Zeitraum zwischen dem 10./17. September immer wieder Tiefdrucksysteme übergreifen, wobei es der atlantischen Frontalzone nicht gelingen mag, sich in letzter Konsequenz durchzusetzen. In Folge daraus bleibt es in dem Zeitraum beim Wechselspiel aus Sonne, Wolken und etwas Niederschlag bei überwiegend warmen Temperaturen zwischen +17/+23 Grad. Das europäische Wettermodell positioniert das Tief vom Wochenende rasch über dem östlichen Europa und nachfolgend entsteht wieder eine mehr oder minder kompakte Hochdruckbrücke zwischen einem Skandinavien- und Azorenhoch und einer zeitweiligen Verbindung zum Russlandhoch. Auf den Simulationen des europäischen Wettermodells sind im Zeitraum zwischen dem 10./15. September aber auch in der Höhe kühlere Luftschichten zu erkennen, welche unter Umständen auch zur Entwicklung von Höhentiefs führen können. Diese haben im September meist die Eigenart für lokale Niederschlagsereignisse, sonst bleibt es aber weitgehend trocken bei teils starker bis wechselnder Bewölkung. Eine "astreine" Hochdruckwetterlage mit blauem Himmel und viel Sonnenschein ist zum heutigen Stand weniger wahrscheinlich geworden. Im wesentlichen bestätigt sich aber auch heute eine überwiegende Hochdruckdominanz in der ersten September-Hälfte. Die Kontrollläufe zeigen mehrheitlich im Westen einen trockenen und etwa +2/+5 Grad zu warmen Verlauf bis zum 10./12. September. Im Osten, Süden und Norden zeigt sich eine weitgehende trockene Tendenz zwischen dem 5./12. September, wobei im Süden am Wochenende vermehrte Schauer möglich sind und am 7./8. September im Norden und Osten und zwischen dem 9./12. September die Niederschlagswahrscheinlichkeit wieder nachlässt. Erst zum 14. September zeigen sich vermehrte Niederschlagssignale im Süden und Westen, während im Norden und Osten eine schwache Niederschlagsentwicklung zu verzeichnen ist. Zusammenfassend: im Zeitraum zwischen dem 7./15. September Hochdruckdominanz mit Störungseinflüssen bei überwiegend normalen bis leicht positiven Temperaturen (+16/+23 Grad).

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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