Auch heute simulieren die Wettermodelle erneut eine Wetterlage, bei der das erste September-Drittel weitgehend von hohem Luftdruck dominiert werden kann. Zwar "quetscht" sich am heutigen Sonntag über die Nordsee nach Südosten noch ein Tiefdrucksystem durch, nachfolgend kann sich aber eine Hochdruckverbindung zwischen dem Azoren- und Skandinavienhoch behaupten. So steigen im Wochenverlauf die Temperaturen bis zum Freitag voraussichtlich mit +24/+28 Grad verbreitet auf sommerliche Werte an - ob es gänzlich trocken bleiben wird, ist zum heutigen Stand noch abzuwarten, denn mit den warmen Luftmassen steigt etwa südlich der Mainlinie das Schauer und Gewitterrisiko an. Im Zeitraum zwischen dem 6./10. September clustert sich die Hochdruckbrücke und es könnte sich ein autarkes Hochdrucksystem bei England etablieren. Deutschland gelangt bei diesem Prozess mehr und mehr auf die östliche Seite des Hochdrucksystems, so dass kühlere und auch feuchtere Luftmassen aus nördlichen Richtungen nach Deutschland geführt werden können. Im Detail muss diese Entwicklung aber abgewartet werden, denn wenige 100 km Positionsverschiebung des Hochdrucksystems können Entscheidend über Spätsommer oder Frühherbst sein. Die Kontrollläufe stützen im Zeitraum zwischen dem 3./8. September ein etwa um 5 Grad gegenüber dem langjährigen Temperaturmittel zu warmen Temperaturverlauf, der darüber hinaus bis zum 12. September eine normalisierende Tendenz hat. Im Niederschlagsverhalten zeigt sich im Westen und Norden im Zeitraum zwischen dem 1./9. September eine weitgehend trockene Wetterperiode, welche sich im Süden und Osten auf den Zeitraum zwischen dem 3./6. September beschränken kann. Im Zeitraum zwischen dem 6./10. September nimmt im Süden und Osten die Niederschlagsneigung - voraussichtlich in Form von regionalen Schauern erneut zu. Das Temperaturspektrum teilt sich im ersten September-Drittel wie folgt auf: 3. September +16/+25 Grad (Mittelwert +20 Grad im Norden, Westen und Süden, +23 Grad im Osten), am 6. September +15/+25 Grad (Mittelwert +24 Grad im Osten, +23 Grad im Süden und Westen und +22 Grad im Norden), am 10. September +12/+25 Grad (Mittelwert +18 Grad im Norden, +21 Grad im Osten und Süden , +20 Grad im Westen). Das Langfristmodell zeigt für die Herbstmonate September, Oktober und November gegenüber den vieljährigen Durchschnittswerten einen normalen Temperaturverlauf, wobei der November zum heutigen Stand eine leicht zu warme Tendenz hat. Im Niederschlagsverhalten zeigt sich im September eine negative Tendenz, welche sich im weiteren Verlauf bis zum November normalisiert und im November selbst leicht positiv erscheinen kann.

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