Wetter Winter 2014/2015 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2015 - Wetterprognose vom 19. Februar

Bis zum 23. Februar nimmt der wechselhafte und zunehmend auch windige Grundcharakter beim Wetter zu. Voraussichtlich in der Nacht auf Montag, bzw. auch tagsüber sind die ersten stürmischen Böen nicht auszuschließen. Im restlichen Verlauf der Woche zeigt sich in den heutigen Simulationen der Wettermodelle eine aktiv-dynamische Wetterentwicklung über Mitteleuropa. Die dominante Rolle wird von einer Tiefdruckrinne übernommen, welche zwischen Neufundland über Island bis nach Skandinavien verläuft. Deutschland liegt in der Gradientenstruktur auf der südlichen Seite, so dass mögliche Randtiefentwicklungen über Deutschland im Wochenverlauf auch zu Starkwindereignissen führen können - in einigen Simulationen sind auch Extremwindereignisse (>100 km/h) nicht auszuschließen. Bedingt durch die Gradientenstruktur sind die Starkwindereignisse im Norden wahrscheinlicher, als in den südlichen Landesteilen. In der Niederschlagsbetrachtung zeigt sich ebenfalls eine rege Aktivität, so dass im Zeitraum 23./28. Februar schon mit fast täglichen Niederschlägen gerechnet werden kann. Ob die Niederschläge in flüssiger oder gar auch in fester Form niedergehen werden, hängt im Wesentlichen davon ab, ob gerade eine Vorderseiten- oder Rückseitenstruktur des jeweiligen Tiefdrucksystems aktiv ist. Vorderseitig können die Temperaturen von Nordwest nach Südost auf +12/+4 Grad ansteigen, während Rückseitig die Temperaturen auf +7/+0 Grad absinken können - insbesondere in den Nächten ist leichter Frost nicht gänzlich auszuschließen. So schwankt die Schneefallgrenze zumeist zwischen 700-1.000 Meter und kann kurzweilig - insbesondere in den Nächten - auch in Lagen darunter absinken. Im Grunde entspricht der Wettercharakter aber weniger einem winterlichen Charakter, sondern vielmehr einem nasskalten Witterungscharakter. Die Kontrollläufe stützen den normalisierenden Temperaturtrend im letzten Februar-Drittel auch heute mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 24. Februar zwischen +2/+6 Grad (Mittelwert: +3/+5 Grad) und am 28. Februar zwischen -2/+7 Grad (Mittelwert: +3/+5 Grad). Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im März.
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Wetter im Winter 2015 - Wetterprognose vom 18. Februar

Zum kommenden Wochenende macht sich der Tiefdruckeinfluss mit einem zunehmend wechselhaften und am Freitag und Samstag auch windigem Wetter bemerkbar. Im Zeitraum zwischen dem 23./28. Februar bestätigen die Wettermodelle die Simulationen der letzten Tage. So wird es mit einer West- bis Nordwestzirkulation zunehmend wechselhafter und auch windiger bei einem überwiegend nasskalten Temperaturcharakter. Das amerikanische Wettermodell simuliert in diesem Zeitraum die Tiefdruckrinne zwischen Neufundland, Island und Skandinavien, bei der Deutschland am südlichen Gradienten liegt. Gleichzeitig neigt sich die Achse des Azorenhoch in eine West-Ost, teils auch Nordwest-Südost Ausrichtung, so dass im Zusammenspiel der Systeme zueinander die Grundlegende Strömung über Deutschland aus West bis Nordwest kommt. Die Temperaturen schwanken tagsüber zwischen +0/+4 Grad im Süden und +2/+5 Grad im Norden, so dass ab den mittleren Lagen (400-800 Meter) Schneefall nicht auszuschließen ist. Da sich jedoch milde und kühlere Luftmassen je nach Vorder-, bzw. Rückseite abwechseln, ist mit winterlichen Verhältnissen erst in Lagen oberhalb etwa 700-900 Meter zu rechnen. Das europäische Wettermodell simuliert einen ähnlichen Ansatz, wobei hier die Nordwestwetterlage deutlicher ausgeprägt ist und winterliche Verhältnisse durchaus zwischen 500-800 Meter schwanken können. Da sich Deutschland auf der südlichen Gradientenlinie der Tiefdrucksysteme befindet, sind Randtiefentwicklungen mit Starkwindereignissen nicht auszuschließen. Je nach Simulation sind auch Extremwindereignisse möglich (>100 km/h). Die Details zu diesen Randtiefsystemen müssen in den kommenden Tagen noch abgewartet werden, so dass Veränderungen zum heutigen Stand noch wahrscheinlich sind. Zusammenfassend endet der Februar mit höherer Wahrscheinlichkeit windig, wechselhaft und nasskalt mit winterlichen Optionen ab den mittleren Lagen. Ob das wechselhafte und nasskalte Wetter auch Anfang März beeinflussen kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im März.

Wetter im Winter 2015 - Wetterprognose vom 17. Februar

Zum kommenden Wochenende wird voraussichtlich der Wettercharakter von Westen her wechselhafter und auch etwas windiger. Der Grund hierfür sind die ersten Tiefdruckausläufer der atlantischen Frontalzone, welche sich zum Sonntag mit einem Kerntief etwa über Island positionieren kann. Die noch in dieser Woche dominante Hochdruckbrücke weicht nach Westen aus und legt sich zum 22. Februar in einer überwiegend flachen West-Ost Achse über die Azoren. In Folge daraus kann sich die atlantische Frontalzone im Zeitraum 22./28. Februar bis nach Skandinavien ausweiten und Deutschland gelangt in den Einfluss der südlichen Tiefdruckgradienten. Tiefdrucksysteme können zunehmend in rascher Abfolge von Westen her das Wetter über Mitteleuropa beeinflussen, so dass der Grundcharakter zunehmend wechselhafter und windiger werden kann. Auf der jeweiligen Vorderseite können teils milde, auf der Rückseite auch kühlere Luftmassen advehiert werden, so dass die Temperaturen zwischen +4/+8, bzw. +1/+5 Grad schwanken können. So ist die Niederschlagsform in tieferen Lagen zumeist in flüssiger Form zu erwarten und in mittleren und höheren Lagen sind jedoch die unterschiedlichsten Niederschlagsformen möglich, wobei phasenweise winterliche Verhältnisse erst oberhalb etwa 600-800 Meter wahrscheinlich sind. Die Kontrollläufe stützen den wechselhaften, nasskalten und teils windigen Grundcharakter im letzten Februar-Drittel mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum am 20. Februar zwischen +3/+8 Grad (Mittelwert: +5/+7 Grad), am 24. Februar zwischen -2/+5 Grad (Mittelwert: +2/+4 Grad) und am 28. Februar zwischen -2/+8 Grad (Mittelwert: +4/+5 Grad). Ob die Westwetterlage auch das Wetter Anfang März beeinflussen kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem ersten Wettertrend zum Wetter im März.

Wetter im Winter 2015 - Wetterprognose vom 16. Februar

Nach dem überwiegend ruhigen Wetterverlauf bis zum kommenden Freitag, zeigt sich mit Beginn des letzten Februar-Drittels ein langsamer Umbau des Zirkulationsmusters. Der atlantischen Frontalzone gelingt es nach der Simulation des amerikanischen und europäischen Wettermodells, sich bis zum 20. Februar über Island, Skandinavien zu positionieren und dort auch zu manifestieren, so dass in weiterer Abfolge ein Tiefdrucksystem nach dem anderen von Westen sich Mitteleuropa nähern kann. Deutschland liegt zum heutigen Stand an der südlichen Gradientenseite der Frontalzone, so dass das Wetter bereits zum kommenden Wochenende wechselhafter und windiger werden kann, wobei in der entsprechenden Vorderseitenstruktur des herannahenden Tiefdrucksystems noch relativ milde Luftmassen nach Deutschland geführt werden können (+3/+7, bzw. +5/+12 Grad). Im weiteren Verlauf "schwingt" sich das System ein, so dass bis zum 28. Februar auch Randtiefentwicklungen mit Starkwindereignissen über Deutschland nicht auszuschließen sind. Das Strömungsmuster gleicht dem einer Westwindzirkulation, was ein Auf und Ab bei den Temperaturen zur Folge haben kann (milde Vorder- und kühle Rückseite). Schnee-, Schneeregen und Graupelschauer sind in diesem Zeitraum ab den mittleren, teils auch bis in tiefere Lagen (insbesondere in den Nächten) nicht auszuschließen, winterliche Verhältnisse sind zum heutigen Stand jedoch erst in Lagen oberhalb etwa 700-1.000 Meter zu erwarten. Blickt man auf die Kontrollläufe, so erkennt man im letzten Februar-Drittel eine sich langsam normalisierende bis leicht zu kühle Temperaturentwicklung, was vielerorts jedoch einem nasskalten Temperaturcharakter entspricht. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 20. Februar zwischen +4/+9 Grad (Mittelwert: +5/+6 Grad), am 24. Februar zwischen -2/+7 Grad (Mittelwert: +2/+4 Grad) und am 28. Februar zwischen -2/+11 Grad (Mittelwert: +4/+5 Grad). Anders formuliert: der Winter wird es auch im letzten Februar-Drittel schwer haben, sich bis in tiefere Lagen durchzusetzen und es ist vielfach mit einer nasskalten Weitterung zu rechnen - in höheren Lagen ist hingegen weiterer Neuschneezuwachs nicht auszuschließen.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,2 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +0,4 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +3,3 +0,6 -0,7 207,7 l/m² - zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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