Ab Donnerstag erhöht sich das Sturm- und Orkanpotential, da die atlantische Frontalzone entlang ihrer südlichen Gradienten weiterhin Randtiefsysteme entstehen lässt, welche in der Vorhersage zum aktuellen Stand noch schwer zu erfassen sind. Läuft aber alles nach Simulationsplan, so ist am Samstag mit einem neuerlichen Wärmeschub zu rechnen, bei dem im Süden mit Föhn die Temperaturen auf +11/+15 Grad ansteigen können, sonst sind Werte zwischen +6/+11 Grad zu erwarten. Aber auch der Wind spielt am kommenden Wochenende ein erneute Hauptrolle, wo insbesondere im Nordwesten mit Windgeschwindigkeiten zwischen 60-110 km/h zu rechnen ist. Auch am Sonntag bleibt der Wind stark bis mäßig und kommt weiterhin aus südwestlichen Richtungen, die Temperaturen gehen mit +3/+8 Grad wieder auf gemäßigte Werte zurück, wenngleich auch diese für die Jahreszeit noch viel zu hoch sind. Der Zeitraum zwischen dem 17./21. Februar bleibt, was den Umbau der Großwetterlage angeht, spannend. Der gesamte Tiefdruckkomplex verlagert sich mit seinen Randtiefsystemen allmählich über Skandinavien, so dass sich ein Spielraum für weitere Entwicklungen ergibt. Die wahrscheinlichste Variante ist eine West- bis Nordwestwetterlage, bei der die Temperaturen mit -1/+4 Grad im nasskalten Bereich zu finden sind und es in höheren Lagen ab etwa 500 Meter durchaus für die Ausbildung einer Schneedecke reichen kann. Bei dem Prozess der Tiefdruckverlagerung gibt es aber auch weitere Lösungen, da der Langwellentrog insgesamt weiter nach Osten und somit direkt über Mitteleuropa verlagert wird. Diese Varianten finden sich allesamt in einer Troglage Mitteleuropa wieder, so dass die Temperaturen bis in tiefere Lagen auf winterliche Werte absinken können. Die Kontrollläufe spiegeln dieses Verhältnis mit dem Temperaturspektrum recht gut wieder - so liegen die Werte am 19. Februar zwischen -4/+10 Grad bei einem Mittelwert von +3 Grad im Süden und +4 Grad im Norden. Darüber hinaus zeigen nun nahezu alle Wettermodelle zwischen dem 16./21. Februar eine Kaltluftansammlung über der Karasee, welche sich im weiteren Verlauf über Skandinavien verlagert. Das passiert im Zusammenspiel mit dem Tiefdruckkomplex über Skandinavien und einem (noch) schwachen Polarhoch. Zusammenfassend ist im letzten Februar-Drittel noch vieles möglich, der Wettertrend geht zum aktuellen Stand eher in Richtung nasskaltes bis winterliches Wetter in höheren Lagen. Gegen 20:30 Uhr erfolgt eine Aktualisierung des Wettertrends.
Update:
Beide Wettermodelle sehen weiterhin die äußerst aktive Westvariante als "Favorit" im Zeitraum zwischen dem 17./21. Februar. Insofern hat sich nur wenig verändert. Der Wettertrend bleibt im Zeitraum zwischen dem 16./21 .Januar nasskalt (+1/+7 Grad) mit winterlichen Optionen in höheren Lagen. Insbesondere zwischen dem 18./22. Februar scheint eine Veränderung der Großwetterlage in den Bereich des Möglichen zu rücken. So zeigen beide Wettermodelle weiterhin eine Ansammlung von Kaltluftmassen zwischen der Grönland- und Barentssee.

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