Von heute an unternimmt die atlantische Frontalzone mehrere Versuche um sich über Mitteleuropa zu manifestieren. Bis zum Sonntag ist dieser Prozess mit teils windigen und vor allem im Nordwesten mit regnerischen Wetter abgeschlossen. Zuvor steigen die Temperaturen auf +5/+12 Grad an, sinken aber zum Sonntag wieder auf nasskalte Werte ab. In der kommenden Woche zeigt sich im Wettertrend eine Erhaltung der wechselhaften und windigen Wetterlage ab, bei der insbesondere am Montag noch ein Starkwindereignis im Bereich des Möglichen ist - Details hierzu müssen jedoch noch abgewartet werden. So kommt es im Wochenverlauf wiederholt zu Regenschauern, die sich auf ihrem Weg in Richtung Osten abschwächen. Bei Tagestemperaturen zwischen +1/+7 Grad schwankt die Schneefallgrenze stark und liegt meist zwischen 400-700 Meter, kurzzeitig darüber und in den Nächten auch darunter. Das ist zunächst einmal bis zum 12. Februar weitgehend gesichert. Darüber hinaus zeigt sich im Wettertrend der vergangenen Tagen zwischen dem 12./15. Februar eine zunehmende Abkühlung, so dass ein Hauch von Winter in mittleren bis höheren Lagen über das Land streichen könnte (400-600 Meter). Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 13. Februar zwischen -1/+5 Grad und erreicht im Norden einen Mittelwert von +4 Grad und im Süden +2 Grad. In tieferen Lagen bleibt es demnach mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit bis zum 15. Februar bei einem nasskalten Wettercharakter. In den letzten 24 Stunden hat sich in den Simulationen der Wettermodelle eine gewisse Schwankungsbreite aufgezeigt, welche auch z.T. auf die nahende Unsicherheiten bzgl. des Warmings zurückzuführen ist. Das Warming liegt aktuell mit einer Kerntemperatur von -16 Grad zwischen Grönland und Island und verlagert sich bis zum Samstag mit einer Kerntemperatur von +4 Grad über das östliche Grönland. Erste - "vorsichtige Prognosen" - gehen von einem Major-Warming aus, welches jedoch relativ kurzlebig und schwach ausfallen wird. Es bleibt daher weiterhin offen, ob, wie und wann die unteren Luftschichten davon betroffen werden. Insgesamt erhöhen sich aber die Signale eines Wetterumschwungs nach der Monatsmitte, wenngleich die Wettermodelle dies nicht so simulieren (lediglich eine Tendenz zu höherem Luftdruck über der Polregion ist erkennbar). Auch das Langfristmodell zeigt sich unbeirrt und Simuliert das Wetter im Februar in seiner Wettervorhersage mit +3/+5 Grad gegenüber dem langjährigen Temperaturmittel zu warm. Zusammenfassend bleibt der Wettercharakter wechselhaft, windig und größtenteils nasskalt. Einzig das Warming könnte in den kommenden Tagen für "Überraschungen" sorgen. Gegen 20:30 Uhr erfolgt eine Aktualisierung des Wettertrends.
Update:
Zwischen dem 10./14. Februar nasskalter Wettertrend, darüber hinaus "verlangsamt" sich das Strömungsmuster am Polarwirbel und hoher Luftdruck strebt in Richtung Polregion. Zuvor kurzer Ansatz eines Splitts. Anders ausgedrückt mehren sich die Ansätze um die eingefahrene Zirkulation noch im zweiten Februar-Drittel zu ändern.

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