Der milde Witterungsabschnitt zwischen dem 5./10. Januar manifestiert sich in den Simulationen der Wettermodelle auch am heutigen Tag. So steigt die Wahrscheinlichkeit für eine teils wechselhafte Südwestwetterlage mit Temperaturen zwischen +4/+10 Grad, im Süden und Westen bis +14 Grad auf 56 Prozent an. Die möglichen Unsicherheiten - Aufgrund des Warmings in Stratosphärenhöhe - spielt in den Simulationen zum heutigen Stand keine Rolle. Eher das Gegenteil ist der Fall, da sich im Zirkulationsmuster auf ein ähnliches Muster wie vom Dezember einstellt - nachhaltig mild aus Südwest mit teils kräftigen Tiefdrucksystemen vom Atlantik her kommend, welche ihren Ursprung bei Neufundland haben. Somit ergibt sich ein recht kräftiger Langwellentrog, welcher sich von Neufundland über die Azoren bis nach Mitteleuropa erstreckt und bei der ein Hoch über den östlichen Europa die Grundlage für den Warmlufttransport in Richtung Deutschland bildet. Man bezeichnet in der Meteorologie diese Zirkulationsmuster auch als "eingefahren", so dass - wenn es sich tatsächlich einstellen sollte - es außergewöhnliche Umstände bedarf, um das Zirkulationsmuster noch zu verändern. Somit ist in Konsequenz daraus das Warming auch der allerletzte "Strohhalm" für winterlichen Verhältnisse im ersten und zweiten Februar-Drittel.

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