Zwar steht die kommende Großwetterlage mit einer "Winkelwest-, bis Nordwestwetterlage" weitgehend fest, jedoch wird die Luftmassengrenze über Deutschland den Meteorologen in den kommenden Tagen "Kopfzerbrechen" bereiten. Denn bei schwankenden Temperaturen um den Gefrierpunkt können oberhalb 300-600 Meter bis Montagabend teils erhebliche Neuschneemengen zusammen kommen, wobei die Schneefallgrenze wohl die spannendste Entwicklung in der Detailprognose bleiben wird. Im Nordosten werden hingegen weniger Niederschläge erwartet, dafür bleibt es dort mit Tageswerten zwischen -10/-0 Grad eisig, in den Nächten sind dort bei Aufklaren auch bis -18 Grad möglich. So ist und bleibt Deutschland - beim Wetter zweigeteilt - Hochwinter im Nordosten, sonst herrscht eine eher nasskalte Witterung vor. Das könnte sich bereits zum Wochenanfang ändern, wenn ein neuerliches Sturmtief Deutschland überquert und die frostigen Temperaturen im Nordosten vertreibt. So passen sich die Temperaturgegensätze allmählich an, so dass die Tageswerte meist um 0 Grad liegen, in mittleren Lagen ist ab etwa 300-400 Meter Dauerfrost zu erwarten. Der Grund hierfür sind Tiefdrucksysteme aus Westen kommend, die vor Deutschland gen Süden abtropfen und dabei zwischen dem 27./31. Januar eine südöstliche bis östliche Luftströmung herbeiführen, so dass die Tageswerte im Wochenverlauf von +2/-2 Grad allgemein mit Werten zwischen +0/-4 Grad unter den Gefrierpunkt sinken werden - die Ausnahme bleibt dabei - zum heutigen Stand der äußerste Westen und Südwesten, dort sind mit 0/+3 Grad weiterhin nasskalte Werte zu erwarten. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15.00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Februar.

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