Da die Tiefdrucksysteme vom Atlantik her kommend weiterhin gen Mitteleuropa streben, bleibt die weitere Wetterentwicklung über Deutschland unsicher. Als die wahrscheinlichste Variante stellt sich dabei in den kommenden Tagen eine Nordwestwetterlage ein, bei der sich eine Luftmassengrenze zwischen eisig kalten Temperaturen im Nordosten und nasskalten Werten im Südwesten einstellen wird. Die Schneefallgrenze sinkt im Verlauf des Wochenendes im Westen und Süden auf 200-400 Meter ab und kann örtlich auch bis in tiefere Lagen absinken - oberhalb 400-600 Meter wird es zunehmend winterlich. Über das Wochenende hinaus kristallisiert sich ein Fortbestand der nasskalten Nordwestwetterlage heraus. Somit bleibt es auch in der kommenden Woche in weiten Teilen mit Werten zwischen -2/+4 Grad nasskalt, wobei sich die eisigen Frosttemperaturen im Nordosten den nasskalten Werten zunehmend anpassen werden. Da in raschen Abständen Tiefdrucksysteme über Deutschland simuliert werden, gestaltet sich die kommende Woche wechselhaft, wobei die Schneefallgrenze zwischen 200-700 Meter schwanken wird. Anders ausgedrückt bleiben die winterlichen Verhältnisse in mittleren Lagen in der kommenden Woche voraussichtlich erhalten. Worin besteht die Unsicherheit, wenn die Großwetterlage doch klar ist. Die Unsicherheit ergibt sich aus der Luftmasse - da diese zwischen -2/+4 Grad schwankt, sind natürlich auch unterschiedliche Niederschlagsformen möglich und das ist schließlich entscheidend darüber, ob sich eine Schneedecke ausbilden kann oder es bei Regen bleibt. Das Temperaturspektrum simuliert am 28. Januar Werte zwischen -5/+5 Grad bei einem Mittelwert von -2 Grad im Norden und +1 Grad im Süden. Anders ausgedrückt ist das nasskalte Wetter im Süden wahrscheinlicher, während im Norden der Dauerfrost erhalten bleiben könnte. Gegen 20:15 Uhr erfolgt eine Aktualisierung dieser Wetterprognose.
Update:
Bei Temperaturen zwischen -2/+2 Grad bleibt es im Zeitraum zwischen dem 27./31. Januar überwiegend nasskalt, oberhalb etwa 300-600 Meter auch winterlich. Aber auch in tieferen Lagen kann sich die eine oder andere Schneeflocke "verirren", besonders in den Nächten ist dort auch eine Ausbildung einer dünnen Schneedecke möglich. Oberhalb etwa 500 Meter kräftiger Neuschneezuwachs - so werden bis 31. Januar zwischen 20-45 l/m³ im Westen und Südwesten simuliert, sonst zwischen 10-20 l/m³ und im Nordosten 1-6 l/m². Das Temperaturspektrum hat bspw. am 27. Januar mit -9/+4 Grad sowohl nach oben als auch nach unten noch Spielraum. Der Mittelwert beträgt im Norden -3 Grad und im Süden +1 Grad.

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