Wetter Winter 2013/2014 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2013/2014 - Wetterprognose vom 23. Januar

  • M. Hoffmann
Da die Tiefdrucksysteme vom Atlantik her kommend weiterhin gen Mitteleuropa streben, bleibt die weitere Wetterentwicklung über Deutschland unsicher. Als die wahrscheinlichste Variante stellt sich dabei in den kommenden Tagen eine Nordwestwetterlage ein, bei der sich eine Luftmassengrenze zwischen eisig kalten Temperaturen im Nordosten und nasskalten Werten im Südwesten einstellen wird. Die Schneefallgrenze sinkt im Verlauf des Wochenendes im Westen und Süden auf 200-400 Meter ab und kann örtlich auch bis in tiefere Lagen absinken - oberhalb 400-600 Meter wird es zunehmend winterlich. Über das Wochenende hinaus kristallisiert sich ein Fortbestand der nasskalten Nordwestwetterlage heraus. Somit bleibt es auch in der kommenden Woche in weiten Teilen mit Werten zwischen -2/+4 Grad nasskalt, wobei sich die eisigen Frosttemperaturen im Nordosten den nasskalten Werten zunehmend anpassen werden. Da in raschen Abständen Tiefdrucksysteme über Deutschland simuliert werden, gestaltet sich die kommende Woche wechselhaft, wobei die Schneefallgrenze zwischen 200-700 Meter schwanken wird. Anders ausgedrückt bleiben die winterlichen Verhältnisse in mittleren Lagen in der kommenden Woche voraussichtlich erhalten. Worin besteht die Unsicherheit, wenn die Großwetterlage doch klar ist. Die Unsicherheit ergibt sich aus der Luftmasse - da diese zwischen -2/+4 Grad schwankt, sind natürlich auch unterschiedliche Niederschlagsformen möglich und das ist schließlich entscheidend darüber, ob sich eine Schneedecke ausbilden kann oder es bei Regen bleibt. Das Temperaturspektrum simuliert am 28. Januar Werte zwischen -5/+5 Grad bei einem Mittelwert von -2 Grad im Norden und +1 Grad im Süden. Anders ausgedrückt ist das nasskalte Wetter im Süden wahrscheinlicher, während im Norden der Dauerfrost erhalten bleiben könnte. Gegen 20:15 Uhr erfolgt eine Aktualisierung dieser Wetterprognose.
Update:
Bei Temperaturen zwischen -2/+2 Grad bleibt es im Zeitraum zwischen dem 27./31. Januar überwiegend nasskalt, oberhalb etwa 300-600 Meter auch winterlich. Aber auch in tieferen Lagen kann sich die eine oder andere Schneeflocke "verirren", besonders in den Nächten ist dort auch eine Ausbildung einer dünnen Schneedecke möglich. Oberhalb etwa 500 Meter kräftiger Neuschneezuwachs - so werden bis 31. Januar zwischen 20-45 l/m³ im Westen und Südwesten simuliert, sonst zwischen 10-20 l/m³ und im Nordosten 1-6 l/m². Das Temperaturspektrum hat bspw. am 27. Januar mit -9/+4 Grad sowohl nach oben als auch nach unten noch Spielraum. Der Mittelwert beträgt im Norden -3 Grad und im Süden +1 Grad.

Anzeige

 

Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +6,07 +3,38 +2,6 237 l/m² - normal

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

Unterstützen Sie uns!

Ihnen gefallen unsere Wettervorhersagen? Dann unterstützen Sie uns mit einem freiwilligen Geldbetrag in einer von Ihnen gewünschten Höhe.

Betrag auswählen
Weitere Informationen

Mach mit!

Wetter ist Ihre Leidenschaft und Sie schreiben gerne? Für unsere Rubrik der Wettermeldungen aus aller Welt suchen wir Verstärkung. Falls Sie Lust haben, ein Teil des Teams von Wetterprognose-wettervorhersage.de zu werden, melden Sie sich einfach und unverbindlich über das Kontaktformular.

Kontakt zu uns