Mal abgesehen vom Norden gestaltet sich das Wetter in den kommenden Tagen besonders in tieferen Lagen bei Temperaturen zwischen -1/+5 Grad überwiegend nasskalt. Schneefall ist zwar grundsätzlich möglich und besonders zum Wochenende hin, jedoch reichen die Temperaturen (noch) nicht für die Ausbildung einer länger anhaltenden Schneedecke aus. Anders sieht es in mittleren und höheren Lagen aus. Durch die langsam aber stetig absinkende Schneefallgrenze kann sich über der Mitte in Lagen oberhalb etwa 200-400 Meter und 400-600 Meter im Süden eine Schneedecke ausbilden, die voraussichtlich am Wochenende langsam anwachsen wird. Im Norden, bzw. östlich der Linie Hamburg - Dresden sind bis zum Wochenende 3-10cm , örtlich auch bis 12 cm Neuschnee zu erwarten. Wie geht es weiter? Der NAO-Index bleibt positiv, der AO-Index wird jedoch zunehmend negativ simuliert. Da der AO-Index den Zustand des Polarwirbels beschreibt, ist davon auszugehen, dass in absehbarer Zeit "etwas" passieren wird. So simuliert das europäische Wettermodell den Polarwirbelsplitt in einer Achse zwischen Alaska und der Barentssee über einen kurzen Zeitraum zwischen dem 24./29. Januar. Das amerikanische Wettermodell hat diesen Splitt nicht im Programm, dafür aber ein beginnendes Minor-Warming am 25. Januar, welches bis zum 31. Januar möglicherweise zu einem Major-Warming wird. Das wiederum führt noch im ersten Februar-Drittel mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu weiteren Polarwirbelsplitts mit möglichen Troglagen über Mitteleuropa. Es tut sich also was in Sachen Winterwetter. Die Kontrollläufe sind mehrheitlich auf - für Deutschland typischen - Winterkurs. Nasskalt in tieferen Lagen, winterlich ab den mittleren Lagen. So zeigt das Temperaturspektrum am 26. Januar Werte zwischen -7/+2 Grad bei einem Mittelwert von +0 Grad im Süden und -1 Grad im Norden. Das Langfristmodell bleibt von alledem unbeeindruckt - das Wetter im Februar soll demnach normal bis leicht zu mild ausfallen mit einer im Westen und Süden leicht erhöhten Niederschlagsneigung.

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