Die noch unsichere Interpretation des Wettertrends der vergangenen Tage festigt sich nun zu einer Wetterprognose. Der Winter wagt einen Vorstoß, der bereits in dieser Woche im Nordosten beginnt und sich langsam aber stetig bis zum kommenden Wochenende nach Südwesten voran arbeitet. Der Grundcharakter ist im Zeitraum zwischen dem 20./26. Januar südlich der Linie Hamburg - Dresden meist nasskalt, sonst als winterlich zu bezeichnen. Zum kommenden Wochenende könnte der zweite Schub kalter Luftmassen folgen, so dass die Tageswerte im Nordosten unter der-5 Grad Marke liegen (in den Nächten unter -10 Grad), sonst mit Werten um 0 Grad weiter im nasskalten Bereich verweilen. Oberhalb etwa 300-500 Meter wird es bis zum kommenden Wochenende mit hoher Wahrscheinlichkeit winterlich. Die Kontrollläufe stützen die nasskalte bis winterliche Variante mehrheitlich - so liegt das Temperaturspektrum bspw. am 26. Januar zwischen -4/+5 Grad bei einem Mittelwert von +2 Grad im Süden und +1 Grad im Norden. Bei den Randfaktoren zeichnet sich gemäß dem europäischen Wettermodell zwischen dem 23./30. Januar ein Polarwirbelsplitt ab, der Ansatzweise auch vom amerikanischen Wettermodell gestützt wird. Das Minor-Warming wird weiterhin zum 24. Januar simuliert und wandelt sich im Verlauf bis zum 3. Februar zu einem Major-Warming, also einer Erwärmung um mehr als 50 Grad und einer Ost-West Umkehr der Luftströmungen in der Polarregion, was letztlich zu einem Zusammenbruch des Polarwirbels führen kann. Ob das im Detail tatsächlich auch so passieren wird, muss noch abgewartet werden insbesondere die Entwicklung zu einem Major-Warming steht noch Infrage. Anders ausgedrückt deutet vieles auf eine winterliche Phase Ende Januar, Anfang Februar in mittleren und höheren Lagen zwischen 200-500 Meter hin, wenngleich es in tieferen Lagen wohl (zum aktuellen Stand noch) überwiegend nasskalt bleiben wird (-2/+2 Grad). Gegen 20:15 Uhr erfolgt eine Aktualisierung dieser Wetterprognose.
Update:
Kaum Veränderung - bis zum Monatsende im Nordosten überwiegend winterlich, sonst in tieferen Lagen nasskalt, in mittleren und höheren Lagen durchaus winterlich. Der sog. "Tag der Entscheidung" liegt im Bereich zwischen dem 24./26. Januar. Das Temperaturspektrum zeigt am 26. Januar Werte zwischen -8/+6 Grad bei einem Mittelwert von +1 Grad im Süden und -2 Grad im Norden - insgesamt sind die Kontrollläufe etwas kälter geworden. Polarwirbelsplitt und die mögliche Entwicklung eines Major-Warming bleiben unverändert.

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