Die Möglichkeit einer Unterbindung der Kaltluftzufuhr zwischen dem östlichen Kanada und Grönland in Richtung Atlantik bleibt in Form eines sog. Major-Warmings weiterhin bestehen. Auch heute simulieren die Wettermodelle den Beginn des Warmings zum 26. Dezember und erreicht am 2. Januar seinen Höhepunkt. Erfahrungsgemäß machen sich 2-7 Tage später Auswirkungen in Deutschland bemerkbar. Somit steigt auch heute die Wahrscheinlichkeit für winterliche Verhältnisse im ersten Januar-Drittel, bzw. eine grundlegende Umstellung der bisherigen Großwetterlage. Ob eine Umstellung schlagartig passieren wird, ist dabei weniger Wahrscheinlich, vielmehr wird es sich um einen schleichenden Prozess handeln. So ist eine im Flachland nasskalte Witterung zwischen dem 1./5. Januar mit Tageswerten zwischen -1/+4 Grad mit 45 Prozent die wahrscheinlichste Variante, oberhalb 500 Meter sind die ersten Schneeflocken nicht auszuschließen. Darüber hinaus kommt es ganz darauf an, was das mögliche Major-Warming für Folgen verursachen wird. Reicht es zu einem Polarwirbelsplitt, so kommt es ganz auf dessen Position an, hätte aber längere Auswirkungen zur Folge. Die Kontrollläufe stützen den nasskalten Witterungstrend zwischen dem 1./5. Januar mit einem Temperaturspektrum zwischen -4/+6 Grad und einem Mittelwert von +2 Grad im Süden und +4 Grad im Norden. Das Langristmodell bleibt hingegen bei seiner zu deutlich zu warmen und zu nassen Bewertung der Monate Januar und Februar 2014.

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