Das sog. Major-, bzw. Minor-Warming hält sich in den Berechnungen der Wettermodelle konstant um den Jahreswechsel herum und bleibt damit ein "Hoffnungsträger" für die Winterfreunde. Bis es möglicherweise soweit ist, ist eine Übergangswetterlage über Deutschland zwischen dem 27./31. Dezember am wahrscheinlichsten. So rücken von Westen her weitere Tiefdruckausläufer heran und versuchen mehr oder minder erfolgreich gegen das Hochdruckgebiet im Osten "ankämpfen". Deutschland liegt mit der Frontalzone direkt zwischen den Fronten, so dass das Wetter wechselhaft, teils windig bis stürmisch und mit Tageswerten zwischen +1/+8 Grad für die Jahreszeit zu warm bleibt. Kurzzeitig ist auch etwas Rückseitenwetter möglich, so dass die Schneefallgrenze durchaus auf bis 500 Meter absinken kann - als winterlich oder gar als Wintereinbruch ist das aber nicht zu bezeichnen - vielmehr als nasskalte Witterungsverhältnisse. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich den zurückgehenden Temperaturtrend. So wird bspw. am 29. Dezember ein Temperaturspektrum von -2/+5 Grad simuliert, wobei der Mittelwert bei +3 Grad im Süden und +5 Grad im Norden liegt. Wie hoch liegt die Wahrscheinlichkeit für diese nasskalte Wetterlage? Die ist mit einer Wahrscheinlichkeit von 56 Prozent relativ hoch einzustufen. Welche anderen Varianten gibt es noch? Mit einer Wahrscheinlichkeit von 35 Prozent ist noch ein Abtropfvorgang im Bereich des Möglichen. Hierbei könnte es einen Tiefdrucksystem gelingen, sich über dem Mittelmeer zu manifestieren, sollte diese Troginduktion gelingen, werden die Karten neu gemischt. Der Blick auf den Zustrom kalter Luftmassen zwischen Grönland und Neufundland sieht aus Sicht des Winterwetters über Mitteleuropa weiterhin ernüchternd aus, aber wie Eingangs beschrieben, tut sich so langsam etwas. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 19:00 Uhr in einem ersten Wettertrend zu Silvester.

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