Der in den vergangenen Tagen aufgezeigte Wetterverlauf zwischen dem 16./20. Dezember wird zunehmend konkreter. Die atlantische Frontalzone rückt dem Hochdrucksystem mit einem Langwellentrog auf die "Pelle", so dass dieses weiter nach Osten ausweichen. Erste atlantische Frontensysteme werden mit teils frischen bis mäßigen, in Böen auch stürmischen Winden ab Sonntag den Nordwesten und Norden erreichen. Als zentrales Steuerungselement bildet sich zum 17. Dezember bei Island ein Orkantief mit einem Kerndruck von bis zu 935 hPa. Kräftig genug um sog. Schnellläufer an seiner südlichen Frontallinie entstehen zu lassen. Anders ausgedrückt Tendiert das Wetter zwischen dem 18./20. Dezember mit einer Wahrscheinlichkeit von 49 Prozent zu kräftigen bis stürmischen Winden über Deutschland. Die Grundströmung kommt dabei aus südwestlichen bis westlichen Richtungen - so bleibt es mit Temperaturen zwischen +4/+9 Grad für die Jahreszeit weiterhin deutlich zu warm. Der Kaltluftzustrom zwischen Grönland, Kanada und Neufundland bleibt weiterhin aktiv, so dass eine teils dynamische Westwetterlage bis Weihnachten zunehmend wahrscheinlicher wird - mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter an Weihnachten.

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