Wetter im Winter 2013/2014 - Wetterprognose vom 12. Dezember

Der in den vergangenen Tagen aufgezeigte Wetterverlauf zwischen dem 16./20. Dezember wird zunehmend konkreter. Die atlantische Frontalzone rückt dem Hochdrucksystem mit einem Langwellentrog auf die "Pelle", so dass dieses weiter nach Osten ausweichen. Erste atlantische Frontensysteme werden mit teils frischen bis mäßigen, in Böen auch stürmischen Winden ab Sonntag den Nordwesten und Norden erreichen. Als zentrales Steuerungselement bildet sich zum 17. Dezember bei Island ein Orkantief mit einem Kerndruck von bis zu 935 hPa. Kräftig genug um sog. Schnellläufer an seiner südlichen Frontallinie entstehen zu lassen. Anders ausgedrückt Tendiert das Wetter zwischen dem 18./20. Dezember mit einer Wahrscheinlichkeit von 49 Prozent zu kräftigen bis stürmischen Winden über Deutschland. Die Grundströmung kommt dabei aus südwestlichen bis westlichen Richtungen - so bleibt es mit Temperaturen zwischen +4/+9 Grad für die Jahreszeit weiterhin deutlich zu warm. Der Kaltluftzustrom zwischen Grönland, Kanada und Neufundland bleibt weiterhin aktiv, so dass eine teils dynamische Westwetterlage bis Weihnachten zunehmend wahrscheinlicher wird - mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter an Weihnachten.
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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,79 +0,75 -0,48 610 l/m² - zu nass
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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