Das Hochdrucksystem über Mitteleuropa bekommt ab dem 15. Dezember mächtigen Druck aus westlichen Richtungen, dem es zunächst entgegenwirken kann. Im weiteren Verlauf wird das Hoch zunehmend nach Osten weggedrückt, so dass die atlantische Frontalzone mit einer überwiegend südwestlichen Strömung ihre Fühler nach Deutschland ausstrecken kann. So wird zum heutigen Stand das Wetter zwischen dem 16./20. Dezember zunehmend wechselhafter und in der Westhälfte auch windiger. Je nachdem wie weit die Frontalzone nach Osten vorankommt, ist auch wieder mit stürmischen Winden zu rechnen. Die Temperaturen bleiben mit +2/+8 Grad für die Jahreszeit zu mild - anders ausgedrückt sehen winterliche Verhältnisse anders aus. Der Grund hierfür ist der weiterhin anhaltende Kaltluftzustrom von Grönland nach Neufundland, so dass über Neufundland ein kräftiges Tiefdrucksystem nach dem anderen entstehen wird. Winterliche Verhältnisse sind bis zum 20./21. Dezember mit 25 Prozent nahezu unwahrscheinlich geworden. Vielmehr ergeben sich zwei wahrscheinliche Wettervarianten. Die Erste ist ein Erhalt der Hochdrucksituation über Mitteleuropa, die Zweite ist der Durchbruch der atlantischen Frontalzone. Stürmisch, nasskalt und regnerisch oder Sonnenschein, bzw. neblig-trübes Wetter wäre die Folge aus den beiden Varianten. Für die weitere Wetterentwicklung ergeben sich je nach Variante unterschiedliche Optionen für das Wetter an Weihnachten - mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einem aktualisierten Wettertrend zum Weihnachtswetter.

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