Auch heute bleibt die kommende Hochdruckwetterlage bis zum 15. Dezember über Mitteleuropa mit einer Wahrscheinlichkeit von 78 Prozent nahezu gesichert. Das Hoch über Mitteleuropa wird mehr oder minder durch einen westlichen und östlichen Trog gestützt, was - je nach Intensität der Tröge - die Hochdruckphase auch bis zum 18./20. Dezember verlängern könnte. Allerdings simulieren die Wettermodelle auch die in den vergangenen Tagen erläuterten Auswegsvarianten. Eine Variante davon ist, dass das Hochdrucksystem über Mitteleuropa die Form eines Hochdruckrückens annimmt - grundsätzlich ist das mit einer relativ trockenen und milden Südwestwetterlage zunächst unwinterlich. Jedoch könnte zum 16./17. Dezember im Norden der Weg für Tiefdrucksysteme frei werden, welche sich im Kern über Skandinavien manifestieren können. Als Folge daraus setzt sich die atlantische Frontalzone mit einer teils stürmischen Westwetterlage vom 17./21. Dezember über Mitteleuropa durch. Im weiteren Verlauf kippt diese zumeist in eine nasskalte Nordwestwetterlage mit Optionen einen Trog Mitteleuropa auszulösen, was zumindest in höheren Lagen für etwas Schnee sorgt. Interessant ist zwischen dem 12./15. Dezember die Wetterentwicklung auf dem Atlantik, wo mit bis zu 935 hPa weitere Orkantiefdrucksysteme entstehen werden. Der Grund hierfür ist der massive Kaltlufttransport zwischen einem kanadischen Hochdrucksystem und dem über Grönland liegenden Tiefdrucksystem gen Süden in Richtung Neufundland. So lange dieser Kaltluftstrom anhält, wird sich das Wetter in Deutschland kaum ändern. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis sich das Hoch wieder über die Azoren verlagert und die Stürme sich in Richtung Mitteleuropa orientieren - statistisch gesehen passiert das sehr häufig zwischen dem 17./23. Dezember. Mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter an Weihnachten.

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