Nach dem winterlichen Intermezzo zwischen dem 5./8. Dezember, stellt sich im weiteren Verlauf mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von 62 Prozent ruhiges Hochdruckwetter ein. Ob die teils winterliche Landschaft oberhalb 400-600 Meter erhalten bleibt, hängt ganz von der Position des Hochdrucksystems ab. Liegt das Hoch über dem Mittelmeer, so können mit +1/+7 Grad recht warme Luftmassen aus südwestlichen Richtungen nach Deutschland geführt werden. Liegt es zentral über Deutschland, so sind bei neblig-trüben Wetter kaum mehr als 0 Grad zu erwarten - mit etwas Sonnenschein sind positive Werte zwischen +1/+5 Grad möglich. Positioniert sich hingegen das Hoch im Norden, so können kalte Luftmassen aus dem Osten advehiert werden, so dass die Tageswerte meist unter 0 Grad liegen. Was ist wahrscheinlicher? Die Wettermodelle haben in ihren Simulationen den Trend zu einer südlichen Verlagerung favorisiert - für Freunde des Winterwetters sind das keine guten Aussichten. Die Kontrollläufe stützen den Hochdrucktrend zwischen dem 10./15. Dezember. Das Temperaturspektrum liegt am 11. Dezember zwischen -6/+8 Grad bei einem Mittelwert von +4 Grad im Süden und +5 Grad im Norden. Anders ausgedrückt: weder Fisch noch Fleisch. Ob sich die Simulationen bewahrheiten bleibt abzuwarten, denn weiterhin strebt hoher Luftdruck gen Nordpol und ein möglicher Polarwirbelsplitt ist zum 10. Dezember noch nicht vom Tisch, was wiederum die Karten der Wettermodelle neu mischen kann. Das Langfristmodell simuliert das Wetter im Dezember im Norden weiterhin normal, unser Mitte leicht zu kalt und im Süden deutlich zu kalt, was gar nicht zu der warmen Entwicklung der Wettermodelle passen mag.

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