Wetter Winter 2013/2014 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2013/2014 - Wettertrend vom 27. November

In den letzten Tagen nahm die Tendenz für winterlichen Wetterlagen zwischen dem 5./10. Dezember zu, was auch in den heutigen Simulationen der Wettermodelle eine Bestätigung findet. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf ein paar Schneeflocken im Zeitraum zwischen dem 5./10. Dezember auf 61 Prozent in höheren Lagen und auf 44 Prozent in tiefere Lagen. Der Grund hierfür liegt in der Ostverlagerung des aktiven Kältepols über die Karasee, der in der Höhe bis zum 2. Dezember abgeschlossen sein sollte. Nachfolgend werden auch in den unteren Luftschichten die kalten Luftmassen über das europäische Nordmeer "gezogen", was über Mitteleuropa die Wahrscheinlichkeit einer Troglage erhöht. Gleichzeitig entsteht über Grönland ein mit 1050 hPa beeindruckendes Hochdrucksystem und erstreckt sich über die gesamte Ostküste der USA bis nach Florida hinunter, was verdeutlicht wie groß die Wellenbewegungen entlang der Polarfront sind. Auf dem Atlantik strebt das Azorenhoch ebenfalls gen Norden in Richtung Grönland und blockiert damit weitere Anläufe von Tiefdrucksystemen. Damit passiert etwas Entscheidendes - die Gradienten "schlafen" ein, werden großflächiger und die Dynamik aus den Systemen wird herausgenommen. Anders ausgedrückt kommt die Wetterküche allmählich zur "Ruhe" und die Luftmassen können weiter auskühlen. Die Kontrollläufe stützen den nasskalten bis winterlichen Trend weitgehend. So liegt das Temperaturspektrum am 7. Dezember zwischen -5/+5 Grad und erreicht einen Mittelwert von -1 Grad im Süden und +3 Grad im Norden. Ein weiteres Indiz für die Trogwetterlage ist die abfallende Luftdrucktendenz von 1030 hPa am 3. Dezember auf 998 hPa am 6. Dezember. Welche weiteren Varianten gibt es noch? Mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit von 17 Prozent sind noch eine milde Südwest- bis Westwetterlage, bzw mit 25 Prozent eine Ostwärtsverlagerung des Atlantikhochs, was grau-trübes und relativ kaltes Wetter zur Folge hat. Zwischen dem 6./7. Dezember zeigen die Wettermodelle zudem noch eine weitere spannende Option. Der hohe Luftdruck schlägt von Grönland bis nach Alaska eine Brücke und trennt dabei ein Kaltluftreservoir des Polarwirbels ab, was man auch als Splitt bezeichnen kann. Sollte dieses Szenario tatsächlich so eintreten, würde das den Polarwirbel für längere Zeit schwächen, so dass im weiteren Verlauf - um es vorsichtig auszudrücken - der Hochwinter im letzten Dezember-Drittel oder Anfang Januar über Mitteleuropa durchaus Einzug halten könnte.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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